Musikpreis

IMA: Was man über den Echo-Nachfolger wissen muss

Rammstein, hier Frontsänger Till Lindemann, treten bei der Premiere der „International Music Awards“ (IMA) auf – und stehen auch schon als Preisträger fest.

Rammstein, hier Frontsänger Till Lindemann, treten bei der Premiere der „International Music Awards“ (IMA) auf – und stehen auch schon als Preisträger fest.

Foto: Jens Kalaene / dpa

Berlin.  In Berlin finden erstmals die „International Music Awards“ (IMA) statt. Was man über den Musikpreis und Echo-Nachfolger wissen muss.

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Deutschland hat wieder einen großen Musik-Preis: Nach dem Echo-Aus im vergangenen Jahr werden am Freitag erstmals die „International Music Awards“ (IMA) stattfinden. Zur Premiere der Preisverleihung treten Künstler wie Rammstein, Sting oder Udo Lindenberg auf.

Die IMA werden vom Musikmagazin „Rolling Stone“ und Axel Springer Mediahouse ausgerichtet, die Preisvergabe soll sich an künstlerischer Qualität und moderneren Kriterien orientieren. So gibt es Kategorien wie „Commitment“ für Engagement, „Future“ für Innovation oder „Beginner“ für Pop-Newcomer.

IMA: Rammstein und Sting stehen als Preisträger bereits fest

Die Moderation der Live-Gala, die um 20 Uhr in der Berliner Verti Music Hall stattfindet, übernehmen das deutsche Topmodel Toni Garrn und Emmy-Gewinner Billy Porter. Die Preisträger wurden in einem zweistufigen Prozess von Gremien und prominenten Jurys aus Journalisten und Musikern ermittelt, unter anderem Ex-Oasis-Frontmann Liam Gallagher, Deutsch-Rapper Cro und Popsternchen Charli XCX.

Einige der Preisträger des Abends standen bereits im Vorfeld fest. Der britische Rock-Weltstar Sting wird in der Kategorie „Hero“ für seine Lebensleistung ausgezeichnet, Rammstein bekommt den Publikumspreis in der Kategorie „Performance“ als bester Live-Act.

Darum wurde der Echo abgeschafft

Der Echo war seit seiner Einführung im Jahr 1992 der wichtigste deutsche Musikpreis, der nationale und internationale Künstler ehrte. Initiiert und ausgeführt wurde die Preisverleihung von der Deutschen Phono-Akademie, dem Kulturinstitut des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI).

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Im vergangenen Jahr kam es zum Skandal, der das Aus für den Echo bedeuten sollte. Nachdem die Deutsch-Rapper Farid Bang und Kollegah ausgezeichnet wurden, hagelte es Kritik von allen Seiten. Zahlreiche Künstler gaben ihre Auszeichnungen zurück.

Der Vorwurf: Die Texte der Rapper seien antisemitisch, kurzzeitig wurde sogar wegen Volksverhetzung ermittelt.Kurz darauf kündigte der Veranstalter an, den Echo abzuschaffen.

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