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Manfred Uhlig: „Ein Kessel Buntes“-Moderator gestorben

Manfred Uhlig, Kabarettist, bei der 23. Verleihung des Medienpreises „Goldene Henne“.

Manfred Uhlig, Kabarettist, bei der 23. Verleihung des Medienpreises „Goldene Henne“.

Foto: Hendrik Schmidt / dpa

Leipzig.  Manfred Uhlig war ein Star des DDR-Fernsehens. Nun ist der Leipziger Moderator von „Ein Kessel Buntes“ mit 91 Jahren gestorben.

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Der TV-Moderator Manfred Uhlig lockte Millionen Zuschauer ans Fernsehgerät. Nun ist der Star des DDR-Fernsehens im Alter von 91 Jahren gestorben. Einem großen Publikum war Uhlig als Moderator der Kult-Show „Ein Kessel Buntes“ bekannt.

Das Leipziger Kabarett Pfeffermühle hat am Donnerstag unter Berufung auf Uhligs Tochter dessen Tod vermeldet. Der Fußballverein BSG Chemie Leipzig hatte zuvor bereits mitgeteilt, über den Tod des Entertainers informiert worden zu sein. Uhlig war jahrelang Fan des Vereins.

Der Moderator war bekannt durch DDR-Unterhaltungsklassiker. In den 70er Jahren war er als Mitglied des satirischen Trios „Die drei Dialektiker“ Gastgeber der TV-Show „Ein Kessel Buntes“. Angefangen hatte er als Schauspieler, war dann von 1956 bis 1962 Mitglied des Kabarett-Ensembles der Pfeffermühle und kam darüber zum Rundfunk der DDR. 24 Jahre lang moderierte er auch die Hörfunksendung „Alte Liebe rostet nicht“.

„Manfred Uhlig ist einfach unschlagbar. Er ist einer der letzten Künstler, der die sächsische Mundart wirklich gepflegt hat“, hieß es einmal von der Leipziger Pfeffermühle über ihn. Zum 90. Geburtstag Uhligs hatte das Kabarett im September 2017 eine Geburtstags-Matinee für ihn ausgerichtet. Dass Sächsisch fast aus dem Fernsehen verschwunden ist, bedauerte Uhlig. „Ich vermisse das. Ich konnte ja reden, wie mir der Schnabel gewachsen ist“, hatte er gesagt. (dpa/ac)

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