Flugreise

Passagier hat ganze Maschine auf Linienflug für sich allein

Ein 35-Jähriger aus New York flog als einziger Passagier auf einem Inlandsflug in den USA. (Archivfoto)

Ein 35-Jähriger aus New York flog als einziger Passagier auf einem Inlandsflug in den USA. (Archivfoto)

Foto: Markus Mainka / imago/Aviation-Stock

Berlin.  Ein Mann stieg in den USA als einziger Fluggast in eine Passagiermaschine – und hatte für ein paar Stunden seinen eigenen „Privatjet“.

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Viele Durchschnittsverdiener träumen wohl davon, einmal eine Reise im Privatjet zu machen, ohne schnarchende Sitznachbarn und schreiende Kinder, ganz für sich allein. Vincent Peone aus New York kam diesem Lebensstil unverhofft für ein paar Stunden ziemlich nahe.

Der 35-Jährige war vergangene Woche der einzige Passagier an Bord eines Linienfluges auf dem Weg von Aspen im US-Bundesstaat Colorado nach Salt Lake City in Utah. Wie die „Washington Post“ berichtet, war der Delta-Airlines-Flug um einige Stunden verschoben worden, andere Fluggäste hatten sich offenbar bereits eine Alternative gesucht. Und so stand Peone allein am Gate.

Delta Airlines: Einsamer Passagier filmt ungewöhnliche Flugreise

Peone, von Beruf Regisseur, dokumentierte schließlich seine außergewöhnliche Flugreise mit dem Smartphone und postete das Video am Montag auf Twitter, wo es zum viralen Hit wurde. Das Video zählt mittlerweile mehr als 2,4 Millionen Aufrufe (Stand: 15. August, 12:30 Uhr).

Im Video zeigt der 35-Jährige, wie er am Gate aufgerufen wird: „Möge der einzige Passagier auf diesem Flug sich bitte zum Boarding begeben?“, sagt eine Flughafen-Mitarbeiterin. „Das bin ich“, sagt Peone und nimmt sein Gepäck in die Hand.

Von der Treppe zum Flugzeug aus filmt er, wie Mitarbeiter des Airports den Flieger mit Säcken füllen, um das Gewicht wegen der fehlenden Passagiere auszugleichen.

Piloten laden Vincent Peone ins Cockpit ein

Schließlich laden die Piloten den einsamen Passagier zur Begrüßung ins Cockpit ein. „Vielen Dank, dass Sie mich fliegen. Ich kann’s kaum erwarten“, sagt Peone. Am Ende des Videos sieht man dann ein Foto des Passagiers, glücklich und zufrieden mit einem Drink in der Hand auf der Treppe seines „Privatjets“ stehen.

Alle Flugbegleiter, Piloten und das Sicherheitspersonal hätten wie Peone sichtlich Freude an diesem ungewöhnlichen und vor allem für die Airline sehr teuren Flug gehabt, sagte er der „Washington Post“. „Eine der Frauen sagte, es koste wahrscheinlich um die 30.000 Euro, mich nach Salt Lake City zu bringen“, so Peone. Er vermute, die Maschine sei gestartet, um die Gäste für den Rückflug einzusammeln.

In Russland musste am Donnerstagmorgen eine Passagiermaschine notlanden, weil Vögel ins Triebwerk geflogen waren. Das Flugzeug setzte auf einem Maisfeld in der Nähe von Moskau auf. (mbr)

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