A2

Betrunkene fährt 27 Kilometer als Geisterfahrerin auf A2

Die Polizei konnte die Geisterfahrerin in NRW erst nach etwa 27 Kilometern stoppen.

Die Polizei konnte die Geisterfahrerin in NRW erst nach etwa 27 Kilometern stoppen.

Foto: Carsten Rehder / dpa

Bad Oeynhausen  Eine Frau fährt in falscher Richtung auf die Autobahn – und kann erst nach 27 Kilometern gestoppt werden. Die 40-Jährige war betrunken.

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Gleich mehrere Notrufe waren bei der Polizei in Nordrhein-Westfalen eingegangen: Ein Pkw war auf der A2 Dortmund in Richtung Hannover auf der falschen Fahrbahn unterwegs. Und das über viele Kilometer.

„Mehrere Streifenwagen der Autobahnpolizei Bielefeld und der angrenzenden Polizeibehörden waren im Einsatz, um das Fahrzeug zu stoppen“, heißt es in einer Mitteilung der Polizei.

Am Autobahnkreuz Bad Oeynhausen konnten die Beamten das Auto schließlich zum Stehen bringen. Passiert ist nichts – wohl auch deshalb, weil in der Nacht zu Sonntag nur wenig Verkehr auf der Autobahn war.

Geisterfahrer auch in Bayern

Die 40-jährige Fahrerin aus Bielefeld allerdings war betrunken. Sie habe „deutlich unter dem Einfluss alkoholischer Getränke“ formulierte es die Polizei. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet, Auto und Führerschein wurden eingezogen.

Erst am Freitagabend war es in Bayern zu einem ähnlichen Fall gekommen: Dort fuhr ein betrunkener 71-Jähriger laut Polizei mit seinem Wagen auf der Autobahn 7 rund 30 Kilometer in die falsche Richtung. Mindestens 20 Verkehrsteilnehmer mussten zum Teil riskant ausweichen. Verletzt wurde auch in diesem Fall niemand.

Im November hatten Lkw-Fahrer durch eine Blockade auf der B2 bei Donauwörth die Geisterfahrt einer Seniorin gestoppt. (sdo/dpa)

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