Superstar

Robbie Williams: Das war sein bestes Weihnachtsgeschenk

Passend in Weihnachtsmann-Rot gewandet: Robbie Williams, der seinen Fans ein Fest-Album unter den Baum legt.

Passend in Weihnachtsmann-Rot gewandet: Robbie Williams, der seinen Fans ein Fest-Album unter den Baum legt.

Foto: Sony Music / Handout

Berlin.  Robbie Williams über sein neues Album „The Christmas Present“, das Fest und die Familie – und ein Geschenk, das ihn zum Weinen brachte.

Obwohl es zuletzt sehr ruhig um Robbie Williams geworden war, zählt er bis heute zu den größten Popstars. Der Entertainer genoss sein Familienleben mit Ehefrau Ayda Field und drei Kindern in Los Angeles. Jetzt meldet sich der 45-Jährige mit seinem ersten Weihnachtsalbum „The Christmas Present“ zurück, auf dem auch ein Familienmitglied zu hören ist.

Am Ende des Songs „Home“ auf Ihrem neuen Album singt auch Ihre siebenjährige Tochter Theodora. Wie kam es dazu?

Robbie Williams: In unserem Haus in Los Angeles habe ich mir ein Tonstudio eingerichtet. Und wenn Teddy aus der Schule nach Hause kommt, schaut sie dort oft vorbei. Nicht, weil sie Daddys Musik so toll findet, da stehen Beyoncé und Billie Eilish viel höher im Kurs. Aber sie hängt halt gerne mit ihrem Daddy ab, und so habe ich sie bei den Aufnahmen zum neuen Album irgendwann gefragt, ob sie Lust hat, bei einem Lied mitzusingen. Ich finde, dass Teddy wirklich eine tolle Gesangsstimme hat. Sie ist so viel talentierter, als ich es in ihrem Alter war. Wenn sie auch noch meine Showgene geerbt hat, werden wir in der Zukunft noch eine Menge von ihr hören.

Wollten Ihre Frau und Theodoras Geschwister danach nicht auch noch ein Liedchen mitsingen?

Teddy ist die Einzige in meiner Familie, die wirklich singen kann. Außer mir natürlich! Wobei: Unser Nesthäkchen Coco ist noch viel zu klein, um das beurteilen zu können… Aber ich gebe zu: Meine Liebste wollte es auch mal versuchen. Der fertige Track hat es dann aber nicht aufs Album geschafft. Muss ich noch mehr zu dem Thema sagen? Sorry, Ayda-Schatz! (lacht)

Wann starten Sie mit dem Einkauf von Weihnachtsgeschenken?

Wie die meisten Männer bin ich sehr gerne auf den letzten Drücker unterwegs. Damit mache ich mir zwar selbst vermeidbaren Stress. Aber irgendwie bekomme ich es einfach nicht rechtzeitig auf die Reihe. Zum Glück hat es am Ende immer gereicht, meine Frau happy zu machen. Ansonsten kann ich mich bei dem Thema ganz entspannt zurücklehnen.

Warum?

Weil sich Ayda um den Rest kümmert. Sie kauft alle Geschenke für die Kids, die Familie und sehr enge Freunde. Im Grunde schmeißt sie die Weihnachtstage ganz alleine. Aber nicht, weil sie es muss, sondern weil sie einfach Lust auf die ganze Organisation hat. Das liegt ihr einfach im Blut. Aus meiner Frau wäre auch eine großartige Wedding-Plannerin geworden. Mir ist das nur Recht, denn so kann ich den Macho in mir raushängen lassen und mich von vorne bis hinten bedienen lassen. (lacht)

Welches Geschenk hat Sie als Junge ganz besonders begeistert?

Ich bin ein typisches Kind der Achtzigerjahre – und in diesem Jahrzehnt warst du erst dann richtig cool, wenn du auf einem BMX-Rad zur Schule gefahren bist. Als meine Mutter zur Bescherung – da muss ich ungefähr neun Jahre alt gewesen – so ein Gefährt ins Wohnzimmer schob, habe ich vor Glück erst mal geheult.

Was für eine Rolle spielt Weihnachtsdeko?

Unser Haus ist in der Weihnachtszeit derart extrem mit blinkenden Lichterketten geschmückt, jeder Rummelplatz ist ein Dreck dagegen. Alles ist komplett erleuchtet! Ayda übertreibt es in meinen Augen zwar zuweilen – aber sie ist eben eine typische Amerikanerin. Die Kids fahren total darauf ab, was das Wichtigste ist. Ich dagegen bekomme während der Weihnachtszeit jedes Jahr noch mehr graue Haare, wenn ich an die Höhe der nächsten Stromrechnung denke und daran, wie sehr diese Lichterfestspiele unsere CO2-Bilanz vermiesen. (lacht)

Wie ist Ihre Stimmung zwischen den Jahren? Nachdenklich, optimistisch oder entspannt?

Manchmal werde ich ein bisschen melancholisch und denke mir: Verdammt, schon wieder ein Jahr rum! Werde ich im kommenden Februar wirklich schon 46? Wo bleibt nur die Zeit? Aber dieses Gefühl hält nur kurz und am Ende überwiegt die Freude. Darüber, dass es meiner Familie und mir so unglaublich gut geht und wir alle Möglichkeiten haben, unseren Kindern unvergessliche Weihnachten bieten zu können.

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