Polizei

Schüsse auf Regionalzug zwischen Mönchengladbach und Koblenz

Symbolbild. Eine Regionalbahn auf dem Weg von Mönchengladbach nach Koblenz ist beschossen worden.

Symbolbild. Eine Regionalbahn auf dem Weg von Mönchengladbach nach Koblenz ist beschossen worden.

Foto: Patrick Pleul / dpa

Mönchengladbach/Koblenz.  Ein Regionalzug auf dem Weg von Mönchengladbach nach Koblenz ist am Dienstag beschossen worden. Ein Fenster wurde zerstört. Tatort ist unklar.

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Eine Regionalbahn ist auf der Strecke zwischen Mönchengladbach und Koblenz möglicherweise beschossen worden. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, war eine doppelverglaste Scheibe komplett zersplittert. Der Vorfall ereignete sich bereits am Dienstag.

Wahrscheinlich sei das Fenster mit einer Soft-Air-Waffe oder einer Schleuder beschossen worden, bei dem Geschoss könnte es sich um eine Stahlrohrkugel gehandelt haben, berichtete die Bundespolizei. Eine Fensterfolie zwischen beiden Scheiben hat laut Polizei verhindert, dass das Geschoss durchdringen konnte.

Tatort muss auf der nahezu gesamten Strecke gesucht werden

Der Schaden sei erst in Koblenz festgestellt worden, so dass die nahezu gesamte Strecke als Tatort in Frage komme, sagte ein Sprecher. Die Regionalbahn der Linie RB27 war um 10.03 Uhr am Hauptbahnhof in Mönchengladbach abgefahren. Ankunft in Koblenz war 12.40 Uhr. Laut Bundespolizei wurde die zerstörte Scheibe offenbar beim Halt Leubsdorf/Rhein festgestellt; das war um 12.05 Uhr. Die Linie führt unter anderem über Grevenbroich, Köln Hauptbahnhof, Troisdorf, Linz/Rhein und Neuwied.

Die Ermittlungen dauern an. Die zuständige Bundespolizei in Trier sucht nun nach Zeugen und bittet um Hinweise unter der kostenfreien Service-Nummer 0800 - 6 888 000. (mit dpa)

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