Beben

Schweres Erdbeben in Südfrankreich – Mehrere Verletzte

In Südfrankreich hat es am Montag ein schweres Erdbeben gegeben.

In Südfrankreich hat es am Montag ein schweres Erdbeben gegeben.

Foto: Ben185 / Getty Images/iStockphoto

Montélimar.  Im Süden Frankreichs hat am Montag die Erde gebebt. Berichten zufolge gab es Verletzte. Das Beben war in vielen Regionen zu spüren.

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Am Montag hat in Südfrankreich rund zehn Sekunden lang die Erde gebebt: Bei dem Beben sind mindestens vier Menschen leicht verletzt worden, wie die Präfekturen des Départements Ardèche und Drôme berichteten.

Das Beben mit Epizentrum in der Nähe der südfranzösischen Stadt Montélimar ereignete sich laut Medienberichten im Département Drôme. Es soll um 11.52 Uhr zu dem Beben gekommen sein.

In dem Ort Teil westlich von Montélimar im Rhône-Tal wurden Hunderte Häuser beschädigt, wie der Radionachrichtensender Franceinfo unter Berufung auf den Bürgermeister berichtete.

Erdbeben in Südfrankreich – Beben auch im Tal des Flusses Rhône spürbar

Der amerikanischen Erdbebenwarte USGS zufolge, deren Daten als weltweit verlässlich gelten, hatte es eine Stärke von 4,8. Wie die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf das französische Seismologie-Institut BCSF berichtet, lag die Stärke sogar bei 5,4.

Die Erschütterungen sollen demnach auch in Großstädten wie Montpellier und Lyon zu spüren gewesen sein, wie AFP-Reporter berichteten.

Die Präfektur des Départements Ardèche forderte Bewohner des Ortes Teil, der westlich von Montélimar liegt, auf, zunächst außerhalb ihrer Wohngebäude zu bleiben. Die Präfektur des Verwaltungsbezirks Drôme berichtete, es seien zunächst keine größere Schäden festgestellt worden.

Beim Atomkraftwerk Tricastin rund 30 Kilometer südlich von Montélimar habe es keine Beschädigungen gegeben, berichtete die Präfektur des Départements Drôme. Ein Mensch sei in Montélimar von einem herabgefallenen Gerüst schwer verletzt worden.

Zwei Türme von Kirchen drohen zusammenzustürzen

Bewohner wurden in Teil aufgefordert, zunächst außerhalb ihrer Wohngebäude zu bleiben. Der Bürgermeister Olivier Pévérelli sagte Franceinfo, die Türme von zwei Kirchen drohten zusammenzustürzen. Drei Sporthallen seien für Bewohner geöffnet worden. „Wir hatten den Eindruck, dass es im Garten eine Explosion gab(...)“, sagte eine Augenzeugin aus Teil dem Sender.

Erst vor wenigen Tagen gab es auch in Italien ein Erdbeben der Stärke 4,9, das Zentrum lag in L´Aquila. Auch in Deutschland sind leichte Erdbeben nicht selten. Anfang November wackelte die Erde auch auf der Schwäbischen Alb. (dpa/les)

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