Weihnachtszeit

Viele Städte in NRW wollen bei Weihnachtsbeleuchtung sparen

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Festlich beleuchtete Straßen und Weihnachtsmärkte gehören zur Adventszeit. Doch in diesem Jahr wollen viele Städte, darunter Essen, Energie sparen.

Festlich beleuchtete Straßen und Weihnachtsmärkte gehören zur Adventszeit. Doch in diesem Jahr wollen viele Städte, darunter Essen, Energie sparen.

Foto: Rolf Vennenbernd / dpa

Essen/Köln.  Festliche Beleuchtung - das gehört für viele zum Advent dazu. Doch nun ist Energiesparen das große Thema. Auch in Essen soll gespart werden.

Adventsbeleuchtung, Weihnachtsmärkte, Schlittschuhlaufen: Wegen der Energiekrise denken zahlreiche nordrhein-westfälische Städte über Einsparmöglichkeiten in der Vorweihnachtszeit nach.

In Köln etwa hat der Stadtrat bereits beschlossen, dass es in diesem Jahr keine Eisbahn auf dem Ebertplatz geben wird. Diese sei angesichts der Energiekrise „nicht vertretbar“. Vielerorts steht vor allem der oft üppige Lichterschmuck im Fokus der Überlegungen, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab.

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Einsparungen auch auf dem Essener Weihnachtsmarkt

Beim Essener Weihnachtsmarkt zum Beispiel soll der Stromverbrauch um gut 20 Prozent verringert werden. Um das zu erreichen, soll die Beleuchtung der Marktstände deutlich später eingeschaltet werden als in den Vorjahren. Wie ein Sprecher der Essen Marketing GmbH erklärte, soll zudem „auf einige atmosphärische Lichtelemente“ verzichtet werden. Im Sinne der Nachhaltigkeit werde auch die Dekoration durch Tannenbäume reduziert.

Ebenso wie Essen hat auch Bielefeld bei der schon vor einiger Zeit auf Ökostrom umgestellt. In den nächsten Wochen wollen Marketing-Gesellschaft, Stadt, Standbetreiber und Kaufleute gemeinsam ein Energiesparmodell für den Bielefelder Markt entwickeln.

„Aachener Lichterglanz“ fällt womöglich aus

In Aachen wird nach Angaben eines Sprechers voraussichtlich der „Aachener Lichterglanz“ entfallen, die Zusatzbeleuchtung des Elisengartens und weiterer ausgesuchter Stellen rund um den Weihnachtsmarkt. Zudem sei eine Reduzierung der Lichterketten im Gespräch. Es würden jedoch ohnehin nur hochmoderne sparsame LED-Ketten verwendet.

Auch Köln und Düsseldorf prüfen Einsparungen

Auch die Stadt Köln will regeln, dass soweit möglich LED-Leuchten eingesetzt werden, teilte eine Sprecherin mit. Die großen Fußgängerzonen in der Innenstadt sollen nur zwischen 16.00 und 22.00 Uhr festlich leuchten. Um weitere Maßnahmen zur Energieeinsparung abzustimmen, will die Verwaltung bald Gespräche mit allen Weihnachtsmarktbetreibern führen.

Münster und Düsseldorf prüfen ebenfalls Einsparungen, Konkreteres könne man aber noch nicht sagen, hieß es. (dpa/lnw)

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