Ukraine-Krieg

Monatelang getrennt: Ukraine-Krieg entzweit Familien

| Lesedauer: 3 Minuten

Essen.  Der Krieg in der Ukraine hat Familien getrennt. Menschen haben ihre Liebsten monatelang nicht gesehen. Wie können sie damit umgehen?

Der Krieg in der Ukraine dauert schon länger als ein halbes Jahr. Er hat Familien getrennt. Viele Frauen und Kinder haben sich im Ausland in Sicherheit gebracht. Die meisten Männer sind geblieben. Sie dürfen das Land nicht verlassen. Teilweise haben sie ihre Liebsten schon monatelang nicht mehr in den Armen halten können. Es ist ein Drama unter den vielen Tragödien, die dieser Krieg verursacht hat.

In dieser Folge unseres Podcasts "So fühlt sich Krieg an" sprechen wir über die familiären Schicksale dieses Krieges. Sie hören von Oleg Reshetniak. Er ist 30 Jahre alt und Fixer von FUNKE-Reporter Jan Jessen. Das heißt, er organisiert Jessens Ukraine Reisen und stellt Kontakte her. Reshetniaks Frau und seine beiden Töchter sind seit Kriegsbeginn in Dänemark. Reshetniak erzählt uns, wie schmerzhaft das für ihn ist, und wie er damit zurechtkommt.

Außerdem wird uns die Familientherapeutin Birgit Averbeck erklären, wie Familien trotz so langer Trennungen die Bindung zueinander aufrechterhalten können.

Ukraine-Krieg: Reporter Jan Jessen trifft in der Ukraine Betroffene

Jan Jessen ist Politikchef der Neuen Ruhr / Neuen Rhein Zeitung (NRZ) der FUNKE Mediengruppe in Essen. Er berichtet seit Jahren über die Konflikte in der Welt. Gemeinsam mit FUNKE-Fotograf Reto Klar hat er mehrfach die Ukraine besucht, unterstützt durch den ukrainischen Organisator und Journalisten Oleg Reshetniak und die Übersetzerin Dasha Sachkova.

Jan Jessen hat in der Ukraine Menschen getroffen, die alles verloren haben: Freunde, Familie, ihr Zuhause. Im Podcast „So fühlt sich Krieg an“ erzählen Betroffene ihre Geschichten. Es sind Geschichten voller Trauer und Schmerz. Mit Expertinnen und Experten ordnen wir die Geschichten ein, um sie besser zu verstehen.

Hier finden Sie alle Podcast-Folgen in der Übersicht:

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Dieser Artikel erschien zuerst auf morgenpost.de.

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