Dortmund. Sie war die größte Brauerei der einstigen Bierstadt: Dortmunder Union wird 150 Jahre alt. Auch der pfiffige Braumeister Brinkhoff wird gefeiert.

Alles begann wie beim Rumpelstilzchen. „Heute back’ ich, morgen brau’ ich.“ Brot und Bier sind von jeher eng verwandt, schon wegen der Hefe, also setzte Wilhelm Struck auf dem Dortmunder Westenhellweg schon seit 1812 auf ein westfälisches Dreierlei: Backhaus, Brauhaus, Gasthaus. „Zum weißen Ross“ aber konnte ein halbes Jahrhundert später den wachsenden Bierdurst nicht mehr stillen; es gab mehr Geld zu verdienen als mit einer Schankwirtschaft, und es wurde für einen Neubau am Westentor auch gebraucht. Am 30. Januar 1873 also wurde aus „Struck & Companie“ die „Dortmunder Union-Brauerei Aktiengesellschaft“. Diese Woche feiert die (oder das) DUB 150. Geburtstag.