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Blackout: So viele Bundesbürger rechnen mit Stromausfällen

Blackout: Das sollte man im Ernstfall zu Hause haben

Blackout- Das sollte man im Ernstfall zu Hause haben

Seit Beginn der Energiekrise wird über einen Blackout spekuliert. Verbraucher können sich aber auf den Ernstfall vorbereiten.

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Berlin.  Vor allem die Anhänger der AfD rechnen mit zeitweisen Stromausfällen in den nächsten Monaten. Die von den Grünen sind zuversichtlich.

Mehr als 40 Prozent der Bundesbürger befürchten, dass es in den kommenden sechs Monaten zu Blackouts in Deutschland kommen wird. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey für unsere Redaktion gaben 42 Prozent der Teilnehmer an, dass sie mit zeitlich begrenzten Stromausfälle in diesem Winter rechnen. 12 Prozent gaben an, nicht sicher zu sein, 46 Prozent halten die Stromversorgung in Deutschland für stabil. Sie rechnen nicht mit Blackouts.

Unter den Anhängern der im vertretenen Parteien ist die Sorge vor Stromausfällen bei den Sympathisanten der AfD mit 75 Prozent am größten, gefolgt von Anhängern der Union (50 Prozent), der FDP (42 Prozent) und der Linken (35 Prozent).

Blackouts: Die Grünen-Anhänger vertrauen auf die Stromversorgung

Das Vertrauen in die Stromversorgung ist unter den Grünen-Anhängern am größten, nur 19 Prozent rechnen mit einem Blackout im Winter, bei den SPD-Anhängern sind es 21 Prozent.

Blickt man auf das Alter der Befragten sind die 18 bis 29-Jährigen am zuversichtlichsten, nur 32 Prozent rechnen mit Blackouts, in der Gruppe der 50- bis 64-Jährigen sind es mit 54 Prozent.

Die Ergebnisse zu der Frage „Halten Sie es für wahrscheinlich, dass es in den kommenden sechs Monaten in Deutschland zu Blackouts (zeitlich begrenzte Stromausfälle) kommen wird?“ wurden von Civey in einer Online-Umfrage am 2. bis 3. November 2022 erstellt. Die Stichprobengröße beträgt 5004 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger ab 18 Jahren. Der statistische Fehler für das Gesamtergebnis liegt bei 2,5 Prozent. (gb)

Dieser Artikel erschien zuerst auf morenpost.de

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