Staatsmedien

Drohgebärde: Nordkorea verkündet Test von neuer Lenkwaffe

Kim Jong Un - Dieser Diktator beherrscht Nordkorea

Kim Jong Un ist der "Oberste Führer" Nordkoreas. Er übernahm die Macht von seinem Vater, was der auch schon getan hatte. Seit 1948 beherrscht die Kim-Dynastie den kommunistischen Staat.

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Seoul  Sie soll angeblich mit einem „mächtigen Sprengkopf“ beladen werden können: Nordkorea meldet, eine neue Lenkwaffe getestet zu haben.

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Sie soll bestens geeignet sein für die „Beladung mit einem mächtigen Sprengkopf“: Nordkoreanische Staatsmedien haben am Donnerstag gemeldet, in Anwesenheit von Diktator Kim Jong Un sei eine neuartige taktische Lenkwaffe getestet worden.

„Der Abschluss der Entwicklung des Waffensystems ist ein Ereignis von sehr großer Bedeutung, insoweit die Schlagkraft der Volksarmee erhöht wird“, wurde Kim zitiert, der auch oberster Militärbefehlshaber ist. Um was für eine Waffenart es sich genau handelt, wurde nicht bekanntgegeben.

Bisher keine unabhängige Bestätigung für Waffentest

Eine unabhängige Bestätigung für den Test gab es zunächst nicht. Seit November hatte es keine Berichte mehr über Waffentests im Beisein Kims gegeben. Ende 2018 war von der Erprobung einer neu entwickelten High-Tech-Waffe die Rede.

Das abgeschottete Nordkorea steht wegen seiner Atomwaffen- und Raketentests in den vergangenen Jahren unter besonderer Beobachtung der internationalen Gemeinschaft. Im April 2018 verkündete die kommunistische Führung in Pjöngjang einen Stopp der Atombombenversuche und Tests von Interkontinentalraketen. Dadurch haben sich die Spannungen in der Region und auch im Verhältnis zu den USA deutlich verringert. Allerdings gab es inzwischen Berichte, dass

Der jüngste Waffentest soll am Mittwoch von der Akademie für Verteidigungswissenschaft durchgeführt worden sein. Aus dem US-Verteidigungsministerium hieß es zunächst nur, die Berichte seien zur Kenntnis genommen worden. In Südkorea wurde spekuliert, eventuell sei ein Marschflugkörper erprobt worden.

Größere Unsicherheit im Verhältnis zu Nordkorea

Im Verhältnis zu dem abgeschotteten Land herrscht wieder größere Unsicherheit. Das zweite

Die beiden Seiten konnten sich nicht einigen in der zentralen Frage der

Pjöngjang verlangte die Aufhebung eines Großteils der Sanktionen.

Hintergrund:

Kim hatte sich zuletzt grundsätzlich zu einem dritten Gipfel mit Trump bereiterklärt. Doch setzte er den USA eine Frist bis zum Ende dieses Jahres. Bis dahin solle Washington einen für beide Seiten akzeptablen Lösungsvorschlag vorlegen, hieß es. Vor vier Wochen hatte

(dpa/moi)

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