Bundesamt

Gesamte Führung des Verfassungsschutzes mit Corona infiziert

Verfassungsschutz: Rechtsextremismus hat keinen Platz im öffentlichen Dienst

Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus haben nach den Worten von Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang keinen Platz im öffentlichen Dienst. Alle beteiligten Stellen müssten hier ihre Rollen ausfüllen, sagte Haldenwang bei der Vorstellung eines Berichts über Extremismus in deutschen Sicherheitsbehörden.

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Berlin/Köln.  Verfassungsschutzpräsident Haldenwang und seine Vizechefs sind positiv getestet worden. Die Geschäfte werden trotzdem weitergeführt.

Das Coronavirus hat nun auch eine wichtige Behörde der Bundesrepublik erreicht. Die Führungsriege des Bundesamtes (BfV) für Verfassungsschut z hat sich infiziert. Das bestätigte ein Sprecher der Behörde am Freitag auf Anfrage. Zunächst hatte der „Spiegel“ darüber berichtet.

Neben Präsident Thomas Haldenwang wurden demnach auch die beiden Vizechefs sowie einige Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet.„Die Amtsleitung führt die Dienstgeschäfte aus dem Homeoffice weiter“, hieß es vom BfV. „Die Arbeitsfähigkeit des BfV ist vollumfänglich sichergestellt.“ Schon zu Beginn der Pandemie habe die Behörde einen Krisenstab eingerichtet.

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Am vergangenen Dienstag hatte das Bundesamt mitgeteilt, Haldenwang sei am Montag gestestet worden, der Test sei positiv ausgefallen. Neben Haldenwang wurde ein weiterer Spitzenbeamter des BfV positiv getestet. Der heute 60-jährige Haldenwang führt seit rund zwei Jahren den deutschen Inlandsnachrichtendienst. (jb/dpa)

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