Generalaudienz

Treffen in Rom: Gretas Nachricht für Papst Franziskus

Greta Thunberg im Interview: Das würde sie Angela Merkel sagen

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Rom  Das Klima liegt beiden am Herzen. Nun haben sich die schwedische Aktivistin Greta Thunberg und der Papst getroffen. Aber nur kurz.

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Höchste Audienz für Greta Thunberg: Die schwedische Umweltaktivistin ist in Rom und hat Papst Franziskus getroffen. Auf dem Petersplatz fand die allwöchentliche Generalaudienz statt – und die 16-Jährige gehörte zum Kreis derjenigen aus der Masse der Besucher, die das Kirchenoberhaupt persönlich begrüßen durften. Sie stand in der ersten Reihe. Eine Privataudienz gab es hingegen nicht.

Greta Thunberg hielt dem Pontifex bei der kurzen Begegnung einen Zettel mit einer Aufforderung zum Klima-Streik entgegen („Join the Climate Strike“). Die beiden gaben sich die Hand. Was sie sich sagten, blieb zunächst unklar. Die Klima-Aktivstin war mit ihrem Vater Svante Thunberg bei der Audienz.

Greta Thunberg und Franziskus teilen ein Herzensanliegen: den Klimaschutz. Die junge Schwedin ist für ihre Schulstreiks unter dem Motto „Fridays for Future“ bekannt geworden, die mittlerweile Menschen in der ganzen Welt inspiriert haben, freitags auf die Straße zu gehen.

Seit Monaten gehen die Aktivisten von „Fridays for Future“ auch in Deutschland auf die Straßen. Nun hat die „Fridays for Future“-Bewegung erstmals politische Ziele formuliert: Sie fordert den raschen Kohleausstieg.

Greta besucht auch den Senat in Rom

Der Pontifex veröffentlichte 2015 mit „Laudato Si“ eine Enzyklika zu Umweltfragen. Er kritisiert Leugner des Klimawandels immer wieder. Eine für Herbst geplante Reise führt den Papst in Länder, die stark vom Klimawandel bedroht sind: Mosambik, Madagaskar und Mauritius.

Der Petersplatz ist nicht das einzige Ziel von Greta während ihrer Italien-Reise. Sie wird auch im Senat und im Abgeordnetenhaus in Rom erwartet. Am Karfreitag, der in Italien kein Feiertag ist, wird sie an einem Schulstreik in Rom teilnehmen.

Erst Anfang April hatte Greta Thunberg mit einem Tweet für Verwirrung gesorgt. Sie hatte darin ein Ende ihres Schulstreiks angekündigt. (sdo/dpa)

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