Einigung

Große Koalition einigt sich auf Frauenquote in Vorständen

Corona-Studie: Frauen nehmen Coronavirus ernster

Eine Studie des Mailänder Sozialwissenschaftlers Vincenzo Galasso zeigt jetzt, dass Frauen das Coronavirus ernster nehmen als Männer.

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Berlin.  Justizministerin Christine Lambrecht hat mitgeteilt, dass sich die Koalition auf eine Frauenquote in Firmenvorständen geeinigt hat.

Die schwarz-rote Koalition hat sich grundsätzlich auf eine verbindliche Frauenquote in Vorständen geeinigt. In Vorständen börsennotierter und paritätisch mitbestimmter Unternehmen mit mehr als drei Mitgliedern muss demnach künftig ein Mitglied eine Frau sein, teilte Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) am Freitag nach einer Einigung der vom Koalitionsausschuss eingesetzten Arbeitsgruppe zu diesem Thema mit.

Eine solche Quote gilt bereits für die Aufsichtsräte börsennotierter Unternehmen. Zuletzt sträubte sich vor allem die Union gegen das Vorhaben – allen voran Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU), der eine Ausweitung der Quote strikt ablehnte. Zuletzt schwand der Widerstand in der Unionsfraktion aber immer mehr.

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(amw/dpa)

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