Bettennot

Dem Dortmunder Kirchentag fehlen noch Hunderte Unterkünfte

Präsident Hans Leyendecker sucht mindestens noch 700 Privatquartieren für die  Besucher des 37. Deutschen Evangelischen Kirchentags, der vom 19. bis 23. Juni in Dortmund stattfindet.

Präsident Hans Leyendecker sucht mindestens noch 700 Privatquartieren für die Besucher des 37. Deutschen Evangelischen Kirchentags, der vom 19. bis 23. Juni in Dortmund stattfindet.

Foto: Bernd Thissen

Dortmund.  Der Evangelische Kirchentag in Dortmund erwartet Ende Juni 100.000 Gäste. Kirchentagspräsident Leyendecker sucht noch händeringend Unterkünfte.

Es wird ein Großereignis ersten Ranges für das Ruhrgebiet: Fünf Tage lang verwandelt sich Dortmund zum Zentrum des protestantischen Lebens in Deutschland. Der 37. Evangelische Kirchentag vom 19. bis 23. Juni erwartet mit dem Auftritt von vier Bundespräsidenten einschließlich des aktuellen Amtsinhabers Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht nur ranghöchsten Besuch. Insgesamt rechnen die Organisatoren um Kirchentagspräsident Hans Leyendecker mit 100.000 Teilnehmern.

Doch es gibt ein Problem: Gut fünf Wochen vor dem Start des Kirchentages fehlen noch immer Privatquartiere für viele der aus ganz Deutschland und aus dem Ausland anreisenden Gäste.

Zum wiederholten Male rührt Leyendecker deshalb die Werbetrommel. „Wir brauchen noch dringend rund 700 Privatquartiere für auswärtige Gäste“, sagte der Kirchentagspräsident jetzt der WAZ. Trotz intensiver Suche und ausgiebiger Werbung sei es bisher nicht gelungen, genügend günstige Unterkünfte zu finden.

Der Kirchentag hat es in sich: Allein das Programmheft ist fast 600 Seiten stark. An den fünf Tagen stehen 2000 Veranstaltungen zur Auswahl: Konzerte, Opern, neue Gottesdienstformate, zahlreiche Experten aus der ganzen Welt, mit denen beispielsweise über die aktuellsten Klimaschritte diskutiert werden kann. Rund 5.000 Teilnehmer kommen aus dem Ausland, aus etwa 80 verschiedenen Nationen und unterschiedlichen Konfessionen.

„Eine Liege reicht völlig aus“

Wer einen Kirchentagsgast aufnehmen möchte, brauche kein Gästezimmer. Ein Bett, ein Sofa oder eine Liege und ein kleines Frühstück am Morgen reichten völlig aus. Leyendecker: „Bringen Sie Ihre Gäste einfach so unter, wie Sie Freunde oder Familie unterbringen würden.“ Alle Gäste sind während des Aufenthaltes über den Kirchentag versichert.

Wer Besucher aufnehmen möchte, kann seinen Schlafplatz telefonisch unter der Nummer 0231/ 99768-200 oder unter www.kirchentag.de/privatquartier anmelden.

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