Infektionsschutz

Maskenpflicht NRW: Hier ist Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht

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So werden gebrauchte FFP2-Masken richtig entsorgt

So werden gebrauchte FFP2-Masken richtig entsorgt

Oft landen sie im Gelben Sack, doch das ist falsch. Die Abfallwirtschaft warnt davor, die Masken falsch zu entsorgen. In welche Tonne sie wirklich gehören.

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Düsseldorf.  An bestimmten Orten in NRW gilt eine Maskenpflicht. Hier gibt es die Übersicht, wo mindestens eine medizinische Maske getragen werden muss.

Die NRW-Landesregierung hat die geltenden Corona-Regeln mit der neuen Corona-Schutzverordnung (gültig ab 1. Oktober) weiter verschlankt. Die Maskenpflicht wurde weiter gelockert, vor allem für den Außenbereicht.

Maskenpflicht in NRW: Hier muss mindestens eine medzinische Maske getragen werden

  • im öffentlichen Personennah- und Fernverkehr
  • in Innenräumen, in denen mehrere Personen zusammentreffen (z.B. Geschäfte)
  • in der Gastronomie beim Verlassen des festen Platzes

An diesen Orten muss in NRW keine Maske mehr getragen werden

  • in Warteschlangen und Anstellbereichen draußen
  • bei Veranstaltungen im Freien (z.B. Sport, Kultur)
  • in privaten Räumen bei privaten Treffen
  • in Wohn- und Betreuungsangeboten für ältere oder behinderte Menschen
  • in Haft- und Arresträumen
  • in gastronomischen Einrichtungen an festen Plätzen
  • bei der Berufsausübung in Innenräumen, wenn entweder der Mindestabstand eingehalten werden kann, nur immunisierte Beschäftigte zusammentreffen oder in festen Teams und an festen Arbeitsplätzen nur immunisierte Personen arbeiten.
  • Beim Feiern in Clubs und Diskotheken wie auch bei privaten Feiern mit Tanz kann auf die Maske verzichtet werden, wenn nur immunisierte oder getestete Personen erlaubt sind, hier gilt ein PCR-Test oder Schnelltest als Voraussetzung.
  • In Bildungs- und Kultureinrichtungen kann die Maske abgesetzt werden, wenn entweder der Mindestabstand eingehalten werden kann oder alle Personen immunisiert oder getestet (PCT- oder Schnelltest) sind.
  • In Einsatzsituationen von Sicherheitsbehörden (Feuerwehr, Rettungsdienst usw.)
  • Zur Einnahme von Speisen und Getränken
  • Bei der Kommunikation von gehörlosen oder schwerhörigen Menschen
  • Beim Tanzen während Sportausübungen sowie bei Tätigkeiten wie das Spielen von Blasinstrumenten
  • Beim gemeinsamen Singen,wenn nur immunisierte oder getestete Personen teilnehmen – auch hier gilt ein PCR- oder SchnelltestTest als Voraussetzung
  • In Geschäften mit Kundenkontakt, wenn gleiche wirksame Schutzmaßnahmen – wie eine Glasabtrennung – vorhanden sind
  • Bei Gruppenangeboten in geschlossenen Räumen für bis zu 20 Teilnehmende in der Kinder- und Jugendarbeit
  • Bei touristischen Busreisen sowie Kinder- und Jugend- sowie Familienerholungsfahrten von öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe an festen Sitzplätzen
  • Auf behördliche und richterliche Anordnung

Wer muss in NRW keine Maske tragen?

  • Kinder, bis zur Vollendung des sechsten Lebenjahrs
  • Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst usw in Einsatzsituationen.
  • Inhaber und Beschäftigte von Einrichtungen mit Besucherverkehr, bei denen ein Infektionsschutz anders gewährleistet wird, z.B. durch Plexiglas-Abtrennungen
  • Personen, die aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können (Attest erforderlich)

Grundsätzlich unterscheidet die NRW-Landesregierung unterscheidet drei verschiedene Masken-Typen: Atemschutzmasken (z.B. FFP2), medizinische Masken und Alltagsmasken.

Atemschutzmasken gelten als effektiver als OP-Masken, die wiederum besseren Schutz bieten als Alltagsmasken. Grundsätzlich sind Masken mit höherem Schutz-Niveau aber überall zulässig, wo auch ein geringeres Niveau ausreichen würde.

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