Flutkatastrophe

SPD und Grüne für Pflichtversicherung gegen Elementarschäden

Auch in Hagen richtete das Unwetter enorme Schäden an, hier wurde eine ganze Hausfassade durch das Wasser des ansonsten stillen Nahmerbach herausgespült.

Auch in Hagen richtete das Unwetter enorme Schäden an, hier wurde eine ganze Hausfassade durch das Wasser des ansonsten stillen Nahmerbach herausgespült.

Foto: Alexander Forstreuter / dpa

Düsseldorf.  Landesregierung soll sich im Bund für Pflichtversicherung einsetzen, fordern SPD und Grüne in NRW. Bisher nur jede zweite Haushalt versichert.

SPD und Grüne im NRW-Landtag haben laut einem Medienbericht zwei Monate nach der Flutkatastrophe die Landesregierung aufgefordert, sich auf Bundesebene für eine Pflicht-Elementarschadenversicherung einzusetzen. "Eine Elementarschadenversicherung würde vielen Menschen in dieser Situation helfen. Wir fordern deshalb, dass sich NRW auf Bundesebene für die Prüfung einsetzt, ob die Elementarschadenversicherung als Pflichtversicherung ausgestaltet werden kann", sagte SPD-Oppositionsführer Thomas Kutschaty der Rheinischen Post.

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Ähnlich äußerte sich Grünen-Co-Fraktionschefin Verena Schäffer: "Derzeit haben viele Menschen keine Elementarschadenversicherung oder können sich nicht versichern", sagte sie. Klar sei jedoch, dass durch die Klimakrise Extremwetterereignisse immer häufiger aufträten: "Es braucht deshalb eine Neuregelung, die mehr Verbindlichkeit schafft und eine flächendeckende, bezahlbare Absicherung auch in Risikogebieten ermöglicht." Die Landesregierung müsse sich daher über den Bundesrat dafür einsetzen, dass die Elementarschadenversicherung zum Standard werde.

Laut Bericht hat nach Angaben der CDU-/FDP-Landesregierung nur etwa jeder zweite Haushalt in NRW eine solche Versicherung abgeschlossen und 47 Prozent der Unternehmen. (dpa)

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