Möglicher Brandanschlag in Herne

Herne.   Der Brand eines Autos in Herne ist am frühen Mittwochmorgen auf ein Wohnhaus übergeschlagen. Die Polizei vermutet einen fremdenfeindlichen Brandanschlag, schließt aber auch einen technischen Defekt nicht aus. Der Staatsschutz ermittelt. Ein Sachverständiger untersucht das vollkommen ausgebrannte Wrack.

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Der Brand eines Autos in Herne ist am frühen Mittwochmorgen auf ein Wohnhaus übergeschlagen. Die Polizei vermutet einen fremdenfeindlichen Brandanschlag, schließt aber auch einen technischen Defekt nicht aus. Der Staatsschutz ermittelt. Ein Sachverständiger untersucht das vollkommen ausgebrannte Wrack.

Betroffen ist eine vierköpfige Familie mit ausländischen Wurzeln, die in einer Doppelhaushälfte im Stadtteil Horsthausen wohnt. Ein rassistisches Motiv wird vermutet, weil auch ein Graffito mit den durchgestrichenen Worten „Islam ist Frieden“ auf ihr Wohnhaus gesprüht wurde. Laut Polizeisprecher Volker Schütte haben die Bewohner angegeben, dass das drei Meter lange Graffito am Vorabend noch nicht an der Hauswand gewesen sei.

Als sie gegen drei Uhr am Mittwochmorgen bemerkten, dass ihr vor dem Haus abgestellter Kombi lichterloh in Flammen stand, alarmierten die Besitzer die Feuerwehr. Doch bevor diese den Brand relativ schnell löschen konnte, griff er noch auf das Gebäude über. Beschädigt wurden ein Vordach, Hausfenster und Rollos. Die Bewohner waren da schon über die Terrasse ins Freie geflüchtet.

Das Haus war nur „leicht verraucht“, so dass die Familie nach dem Einsatz in ihre Wohnung zurückkehren konnte.

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