Kampf gegen Hetze

Neuer Verein will sich für die Demokratie einsetzen

„Die politische Kultur ist durch Hetze, Demagogie und schrille Rhetorik in Deutschland in den letzten Jahren erheblich unter Druck geraten“, beklagen die Gründer von „Lobby für Demokratie“. Das Foto zeigt eine Demo von Rechten in Chemnitz..

„Die politische Kultur ist durch Hetze, Demagogie und schrille Rhetorik in Deutschland in den letzten Jahren erheblich unter Druck geraten“, beklagen die Gründer von „Lobby für Demokratie“. Das Foto zeigt eine Demo von Rechten in Chemnitz..

Foto: Jan Woitas/dpa

Düsseldorf.   „Lobby für Demokratie“ wird Montag in Düsseldorf gegründet. Namhafte Unterstützer haben sich im Landtag angesagt.

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Namhafte Unterstützer haben sich am Montag im Landtag bei der Gründung des Vereines „Lobby für Demokratie“ angesagt – darunter SPD-Fraktionschef Thomas Kutschaty, Landtagsvizepräsidentin Carina Gödecke, Grünen-Landeschefin Mona Neubaur, Düsseldorfs Stadtdirektor

Burkhard Hintzsche, die Historikerin Hatice Durmaz, Tonhallen-Intendant Michael Becker und der Geschäftsführer des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden, Wilfried Jonen.

Der überparteiliche Verein will sich die Stärkung der Demokratie bundesweit auf die Fahnen schreiben. Viele Dinge seien zu selbstverständlich geworden, um sie zu verteidigen – der Verein gegensteuern und sich daher intensiv etwa für Rechtsstaatlichkeit, Meinungsfreiheit oder Vielfalt einsetzen.

Für Montag gibt es, wie die NRZ erfuhr, nach schon über 100 Anmeldungen. Der im Landtag vorgesehene Raum droht, zu klein zu werden. Eine im Aufbau befindliche Internetseite informiert über den Verein und nennt Kontaktmöglichkeiten.

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