Strahlenbelastung

Röntgen: Strahlenschutzpräsidentin mahnt zu achtsamem Umgang

Jede Röntgenuntersuchung birgt ein Strahlenrisiko – wenn auch ein geringes.

Jede Röntgenuntersuchung birgt ein Strahlenrisiko – wenn auch ein geringes.

Foto: Rainer Jensen / dpa

Berlin  Strahlenschutzpräsidentin Inge Paulini rät, mit Röntgenuntersuchungen achtsam umzugehen. Es sei wichtig, über Alternativen zu reden.

Die Präsidentin des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS), Inge Paulini, fordert mehr Achtsamkeit bei medizinischen Röntgenuntersuchungen. „Jede Röntgenuntersuchung birgt ein, wenn auch geringes, Strahlenrisiko“, sagte Paulini unserer Redaktion.

Sie rate dazu, einen Röntgenpass zu führen und diesen bei jedem Arztbesuch vorzulegen. Es sei wichtig, dass Patienten mit ihren Ärzten sprechen und „nach Alternativen mit weniger Strahlenbelastung für die Diagnose fragen“, sagte die BfS-Präsidentin.

Paulini rät von Sonnenstudio-Besuch ab

Angesichts steigender Temperaturen warnt die Naturwissenschaftlerin zudem vor dem unbesonnen Umgang mit der UV-Strahlung der Sonne. „Es gibt einen steigenden Trend an Hautkrebserkrankungen, binnen zehn bis 15 Jahren wird sich die Rate verdoppeln“, betonte die Biologin. „Das gilt ganz besonders für Kinder, denn die Haut vergisst nicht.“

Von einem Besuch im Sonnenstudio rät die BfS-Präsidentin ab: „Die UV-Strahlen, die im Sonnenstudio benutzt werden, sind genauso schädlich für die Haut“, sagte sie unserer Redaktion. Untersuchungen zeigten, dass ein „Sonnenstudio-Besuch nicht nötig“ sei, um die nötige Vitamin-D-Versorgung zu bekommen. (fmg)

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