Schule

Stadt Emmerich will in die digitale Zukunft investieren

Tablets als Arbeitsmittel in den Klassenräumen sollen an allen Schulen in Emmerich Alltag werden.

Tablets als Arbeitsmittel in den Klassenräumen sollen an allen Schulen in Emmerich Alltag werden.

Foto: Jens Wolf

Emmerich.   Das kommunale Medienentwicklungskonzept für Emmericher Schulen soll im März verabschiedet werden. Noch ist es nicht ganz fertig.

Die Zahl kann sich sehen lassen. Um die Schulen im Emmericher Stadtgebiet bestens für die digitale Zukunft zu rüsten, wird die Stadt Emmerich bis 2021 800.000 Euro investieren. Das geht aus dem Kommunalen Medienentwicklungskonzept vor, das der Schulausschuss in seiner Sitzung im März verabschieden wird. Bereits in der jüngsten Sitzung hätte die Politik das Konzept schon diskutieren sollen.

Einige Eckpunkte des Konzepts

Doch hieran müssen noch einige Dinge vervollständigt werden, so dass das Medienentwicklungskonzept noch einmal im März auf der Tagesordnung stehen wird. Nichtsdestotrotzt stellte der verantwortliche Mitarbeiter der Stadt Emmerich, Marco Schmitz, den Ausschussmitgliedern bereits jetzt erste Eckpunkte des Konzepts vor.

Bereits im Jahr 2016 hat die Verwaltung erste Arbeiten zur Erstellung eines ersten kommunalen Medienentwicklungsplanes aufgenommen. Im Laufe des letzten Jahres haben alle Schule in Trägerschaft der Stadt ihre Medienkonzepte überarbeitet. Diese Konzepte waren Grundlage für die Erstellung des Entwurfes für den Kommunalen Medienentwicklungsplan für die Jahre 2018 bis 2021.

Aus diesem Entwurf geht hervor, dass es derzeit an den Emmericher Schulen rund 390 PCs , 82 Laptops, 49 Whiteboards, 58 Beamer und 56 Drucker gibt. Genau an diesen Zahlen soll in den kommenden Jahren gearbeitet werden. Denn das ist nur die Ausgangssituation. Das IT-Projekt „Kommunales Medienentwicklungskonzept“ hat nämlich für die ersten drei Jahre eine Schwerpunktsetzung.

So soll laut Marco Schmitz das WLAN an den Schulen flächendeckend aufgebaut werden. Auch geeignete Laptops sollen angeschafft und eingerichtet werde. Gleiches gilt auch für Tablets. Ebenfalls will die Stadt für schnellere Internetverbindungen sorgen, damit natürlich auch besser mit PC, Laptop und Co. gearbeitet werden kann. Auch die Kreidezeit in den Emmericher Schulen soll enden.

Keine Kreidetafeln mehr

Alle Klassenzimmer in den Emmmericher Schulen sollen mit Touch Panels – also digitalen Tafeln, die wie große TV-Geräte aussehen – ausgestattet werden.

So ist geplant, dass mit dem Kommunalen Medienentwicklungskonzept bis 2021 die Anzahl der Touch Panels von 49 in 2017 auf 149 in 2021 ansteigt. Auch die Anzahl der Laptops und Tablets soll von 82 in 2017 auf 334 in 2021 steigen.

>>POSITIVE EFFEKTE DES MEDIENPLANES

Aus Sicht der Stadtverwaltung Emmerich gibt es mehrere positive Effekte durch die Umsetzung des Kommunalen Medienentwicklungsplanes. So werde die Attraktivität der Schulen in Emmerich für Eltern wie auch für Schüler gesteigert. Auch werden Schulen attraktiver als Arbeitgeber für Lehrkräfte, was vor allem auch vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels interessant sein dürfte.

Eine modern aufgestellte Schullandschaft steigere zudem die Attraktivität des Standortes Emmerich am Rhein für die hiesigen Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

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