Waffen

Ukraine-Krieg: Warum Russland Kamikaze-Drohnen einsetzt

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Mit iranischen Drohnen kommt die Angst nach Odessa

Mit iranischen Drohnen kommt die Angst nach Odessa

Es war ruhiger geworden in Odessa. Vorbei der ständige Beschuss mit russischen Raketen, sogar die Sandsäcke zum Schutz der historischen Gebäude sind größtenteils verschwunden. Doch nun greift Russland die südukrainische Hafenstadt mit iranischen Drohnen an und versetzt die Bewohner in Angst und Schrecken.

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Berlin   Russland setzt im Ukraine-Krieg so genannte Kamikaze-Drohnen ein. Klein, billig, tödlich. "Made in Iran". Sind sie ein "Gamechanger"?

Aus der Ferne fliegt die Drohne heran und schwebt über mehrere Gebäude. Wenig später: Eine Explosion erschüttert Kiew, Feuer bricht aus. Luftalarm. Solche Videos kursieren gerade in sozialen Netzwerken.

Nicht jedes ist überprüfbar. Doch in der Gesamtschau gibt es keinen Zweifel: Die russischen Streitkräfte setzen im Ukraine-Krieg verstärkt Kampfdrohnen ein.

Die Verteidiger sind oft hilflos. In der ARD-"Tagesschau" war am Montag zu sehen, wie Streifenpolizisten in Kiew mit ihren Pistolen versuchten, eine Drohne abzuschießen.