Landtagswahl

Wahl-Panne in Mönchengladbach – 37 Stimmen für AfD ungültig

In einem Stimmbezirk in Mönchengladbach sind 37 Zweitstimmen für die AfD zunächst nicht berücksichtigt worden.

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In einem Stimmbezirk in Mönchengladbach sind 37 Zweitstimmen für die AfD zunächst nicht berücksichtigt worden. Foto: dpa

Mönchengladbach.  Bei der Stimmauszählung in Mönchengladbach ist ein Fehler passiert. 37 Zweitstimmen für die AfD waren zunächst für ungültig erklärt worden.

Alle Stimmen waren nach der Landtagswahl bereits ausgezählt, aber das Wahlergebnis musste in Mönchengladbach korrigiert werden. Im Stimmbezirk Altenheim Eicken wurden der AfD keine Zweitstimmen zugerechnet, dafür aber 37 Stimmen für ungültig erklärt. Ein Hinweis aus den Reihen der AfD hatte nach Angaben eines Sprechers des Innenministeriums den Anstoß für eine Neuauszählung gegeben.

Neuauszählung ändert nichts am Gesamtergebnis

„Es ist in der Tat eine Panne“, bestätigte auch Wolfgang Speen, Pressesprecher der Stadt Mönchengladbach, den Vorfall. Dieser sei aber nicht vorsätzlich herbeigeführt worden, sondern der Eile der ersten Schnellmeldung geschuldet. Ganz sicher habe man nicht der AfD schaden wollen. Bei der Abrechnung waren zu viele Stimmen aufgetaucht, die dann für ungültig erklärt worden waren, sagt er weiter. An dieser Stelle sei der Stadt auch selbst das Missverhältnis aufgefallen.

Die 37 Stimmen, die zunächst nicht berücksichtigt worden waren, änderten aber nichts am Gesamtergebnis für die Stadt. Es blieb bei den schon zuvor registrierten 7,6 Prozent an Zweitstimmen für die AfD. Das korrigierte Ergebnis sei nun an den Landeswahlleiter übermittelt worden. (memo)

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