Weitere Kreise

Achte Festnahme im Missbrauchsfall „Bergisch Gladbach“

 Im Missbrauchsfall von Bergisch Gladbach befürchten die Ermittler, dass weitere Täter nach wie vor aktiv sind. Die nordrhein-westfälische Polizei arbeite mit Hochdruck an der Auswertung der sichergestellten Daten, "um schnellstmöglich noch andauernden Kindesmissbrauch zu unterbinden" und die Ermittlungen voranzutreiben, teilte die federführende Kölner Polizei mit.

Im Missbrauchsfall von Bergisch Gladbach befürchten die Ermittler, dass weitere Täter nach wie vor aktiv sind. Die nordrhein-westfälische Polizei arbeite mit Hochdruck an der Auswertung der sichergestellten Daten, "um schnellstmöglich noch andauernden Kindesmissbrauch zu unterbinden" und die Ermittlungen voranzutreiben, teilte die federführende Kölner Polizei mit.

Foto: Marius Becker / dpa

Köln/Lünen/Bergisch Gladbach.  Schon wieder meldet die Polizei eine weitere Festnahme in dem Missbrauchsfall, der in Bergisch Gladbach begann. Diesmal griffen sie in Lünen zu.

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Der Missbrauchsfall von Bergisch Gladbach hat die Polizei bei der Auswertung von Chats zu einem weiteren Verdächtigen geführt. Ein 47-Jähriger aus Lünen sei festgenommen worden und sitze bereits in Untersuchungshaft, sagte der Kölner Staatsanwalt Ulrich Bremer am Montag. Es bestehe der Verdacht auf sexuellen Missbrauch - anders als bei den anderen festgenommen Verdächtigen allerdings nicht von eigenen Kindern, sondern anderen Opfern.

Ermittler der Polizei müssen zehn Terabyte an Datenmaterial auswerten

Es ist die achte Festnahme in dem Missbrauchsfall, der immer weitere Kreise zieht. Die Männer sollen Kinder sexuell missbraucht und Fotos und Videos davon in Chat-Gruppen mit bis zu 1800 Mitgliedern verbreitet haben. Bislang bekannt sind mindestens zwölf geschädigte Kinder in NRW und eines in Hessen. Die Polizei ist derzeit damit mit rund 250 Ermittlern beschäftigt, rund zehn Terabyte an Datenmaterial auszuwerten. Die Ermittler gehen von weiteren Tätern und Opfern aus. (dpa)

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