Verkehr

Nur eine Fahrspur frei: Weiter Grünschnittarbeiten auf A40

Staus auf der A40 sind keine Seltenheit (Symbolbild).

Staus auf der A40 sind keine Seltenheit (Symbolbild).

Foto: Ulla Michels / FUNKE Foto Services

An Rhein und Ruhr.  In diesen Tagen setzt Straßen.NRW Grünschnittarbeiten auf der A40 zwischen Essen und Duisburg fort. Der Verkehr Richtung Duisburg ist einspurig.

Ausgerechnet in der Zeit, in der auch die Bahnstrecke zwischen Duisburg und Essen gesperrt ist, macht der Landesbetrieb Straßen.NRW eine Spur der A40 dicht, um dort unter anderem Grünschnittarbeiten durchzuführen. Am Montagmittag staute sich der Verkehr zwischen Mülheim und Essen (Fahrtrichtung Essen), am Dienstag wird in der entgegengesetzten Fahrtrichtung gearbeitet: Zwischen Essen-Frillendorf und Essen-Holsterhausen stockt der Verkehr laut WDR gegen 13 Uhr auf acht Kilometern.

Bereits vergangenen Donnerstag standen deswegen Autofahrer im Stau, auch die Busse, die als Schienenersatzverkehr eingesetzt werden.

Beeinträchtigungen für Autofahrer auch weiter in dieser Woche

Wie es in einer Mitteilung am Freitag, 9. August, heißt, werden die Arbeiten auch in den kommenden Tagen fortgeführt. Zwischen dem Autobahndreieck Essen-Ost und der Anschlussstelle Mülheim-Winkhausen sollen demnach von Montag, 12. August, bis Freitag, 16. August, jeweils von 9 bis 14 Uhr nur ein Fahrstreifen zur Verfügung stehen – zunächst Richtung Dortmund. Voraussichtlich Dienstag oder Mittwoch verlagern sich die Arbeiten dann auf die Gegenfahrbahn Richtung Duisburg. Je nach Fortschritt müssen die Arbeiten eventuell am Montag, 19. August fortgesetzt werden.

Dass Straßen.NRW ausgerechnet jetzt eine Spur der A40 sperrt, erklärt der Landesbetrieb mit „sicherheitsrelevanten Maßnahmen“. Konkret: Dem Rückschnitt von Pflanzen auf dem Mittelstreifen und der Reinigung von Schächten, in die Regenwasser abfließen kann. Am Freitag sollten die Arbeiten auf der Spur Richtung Dortmund beendet sein, ab nächste Woche Montag wird auf der Gegenfahrbahn gearbeitet.

Bewusst in die Ferien gelegt

Bernd Löchter, Sprecher von Straßen.NRW, räumt ein, dass die parallelen Beeinträchtigungen auf Autobahn und Schiene „nicht schön“ seien. Allerdings habe man die Tagesbaustellen bewusst in die Ferien gelegt, da in dieser Zeit bis zu 40 Prozent weniger Verkehr auf der A40 sei. „Es ist das geringere Übel“, so Löchter.

Die Bahn weist auf Anfrage unserer Redaktion darauf hin, dass Menschen, die den Schienenersatzverkehr benutzen, auch dann Anrecht auf Verspätungsentschädigung haben, wenn sie im Stau stehen. (jes/ acf)

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