Niederlande

Kleintjes: Der Nachrichtenüberblick aus den Niederlanden

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Schon bald sollen alle Krankenhausmitarbeitenden in der niederländischen Region Gelderland vollständig geimpft sein (Symbolbild).

Schon bald sollen alle Krankenhausmitarbeitenden in der niederländischen Region Gelderland vollständig geimpft sein (Symbolbild).

Foto: Foto: Eugene Hoshiko/AP/dpa

Aus den Niederlanden.  Das gesamte Krankenhauspersonal in Gelderland ist mindestens einmal geimpft. Auch die zweite Runde soll bald durch sein. Die Niederlande-News.

Krankenhauspersonal in Gelderland geimpft

Ein halbes Jahr nach Start der Impfkampagne an den Krankenhäusern in der Provinz Gelderland sind alle Mitarbeitenden mindestens einmal gegen Covid-19 geimpft. In den kommenden Wochen stehen noch einige Zweitimpfungen an, dann ist Schluss.

Am 6. Januar war die Intensivpflegerin Katrin Vogelesang als erste Krankenhausmitarbeiterin der Provinz geimpft worden. Am vergangenen Donnerstag erhielt mit Krankenschwester Aniek Derksen die letzte Kollegin am Krankenhaus „Rijnstate“ die Erstimpfung.

Nimwegen braucht bessere Luft

Die Luftqualität in der Stadt Nimwegen ist verbesserungswürdig. Das geht aus einer Studie der europäischen Umweltagentur EEA hervor. Diese hat analysiert, wie sauber die Luft in 323 großen EU-Städten ist.

Neun der insgesamt untersuchten 323 Städte liegen in den Niederlanden. Groningen – im gesamten Ranking auf Platz 32 – schnitt im nationalen Vergleich am besten ab, Amsterdam (Platz 182) am schlechtesten.

Auch Nimwegen kam mit Platz 136 nicht viel besser weg. Für den „Anzeiger zur Luftqualität“ wurden die vergangenen zwei Jahre berücksichtigt. Dabei wurden die Städte aufgrund des durchschnittlichen Feinstaubgehalts von der saubersten bis zur am stärksten verschmutzten Stadt eingestuft.

Polizei bietet mutmaßliche Drogenkonsumenten Hilfe an

Die Polizei in Winterswijk hat an rund 100 Personen, die als Kontakte in den Mobiltelefonen zweier Drogendealer eingespeichert waren, Textnachrichten verschickt. Die mutmaßlichen Konsumenten wurden kontaktiert, nicht um sie auf eine mögliche Strafe hinzuweisen, sondern um ihnen Hilfe anzubieten.

Man habe also nicht mit erhobenem Zeigefinger agiert, sondern als helfende Hand, erklärte ein Sprecher der Polizei. Wenn sich nur eine der Kontaktpersonen zurückmelde, sei das ein Erfolg.

"Oranje-Kreis" bei Fußballfeier in Apeldoorn

Nach dem Sieg der niederländischen Fußball-Nationalmannschaft im EM-Spiel gegen die Elf aus der Ukraine haben hunderte Oranje-Fans in Apeldoorn bis tief in die Nacht gefeiert.

Ein Kreisverkehr im Stadtteil De Maten verwandelte sich dabei in einen echten „Oranje-Kreis“, den die Fans in ihren Autos immer wieder befuhren und dabei Feuerwerkskörper und Fackeln entzündeten. Die Polizei hatte ein wachsames Auge auf die Feiernden, es blieb aber alles friedlich.

Brand verwüstet sieben Kuhställe

Bei einem Brand in einem Großstall im Ort Elspeet sind 220 Kälber verendet, 300 Tiere konnten gerettet werden. Das Feuer, das drei der sieben Ställe komplett verwüstete, war wahrscheinlich durch einen Kurzschluss in einer der Elektroinstallationen entstanden.

Wie genau es dazu kommen konnte, ist nicht bekannt. „Vielleicht eine Maus“, mutmaßte die Feuerwehr. Weil der Brand ganz in der Nähe eines Campingplatzes ausgebrochen war, halfen viele Camper dabei, die in Panik geratenen Kälber wieder einzufangen.

Frau landet mit Fallschirm in Baum

Eine unsanfte Landung legte ein Fallschirmspringerin in der Ortschaft Beemte Broekland hin: Die Frau wollte offenbar auf einer Wiese landen, blieb aber mit ihrem Schirm in einem Baum hängen.

Polizei und Rettungskräfte rückten aus, doch die verirrte Springerin konnte sich selbst retten. Sie blieb unverletzt. In der Woche zuvor musste ein Fallschirmspringer ins Krankenhaus eingeliefert werden, nachdem er in der Nähe eines Flugplatzes in eine Wiese abgestützt war.(red.)

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