Niederlande

Die Kleintjes – Kurznachrichten aus den Niederlanden

Eine landesweite Maskenpflicht gibt es in den Niederlanden nicht. Zeitweise mussten aber in Rotterdam und Amsterdam Masken an öffentlichen Orten getragen werden.

Eine landesweite Maskenpflicht gibt es in den Niederlanden nicht. Zeitweise mussten aber in Rotterdam und Amsterdam Masken an öffentlichen Orten getragen werden.

Foto: Ramon Van Flymen / AFP

Aus den Niederlanden.  Die Mehrheit der Bevölkerung in der Provinz Gelderland steht laut einer Umfrage hinter den Corona-Maßnahmen. Mehr News in den Kleintjes.

Menschen in Gelderland stehen hinter Corona-Maßnahmen

Eine große Mehrheit der Menschen in Gelderland findet die Corona-Maßnahmen in den Niederlanden passend. Das geht aus einer Umfrage hervor, für die im Auftrag der Provinz 3.119 Personen in Gelderland befragt wurden.

58 Prozent der Bevölkerung ist demnach zufrieden mit den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie , 29 Prozent finden sie „zu lasch“. Nur einer von 20 Befragten geht davon aus, dass das Virus schon bald Vergangenheit sein wird. Ende Juni war es noch jeder Zehnte.

Mutmaßliche Anlagen-Betrüger vor Gericht

Weil sie ihre Opfer um insgesamt 6,5 Millionen Euro geprellt haben sollen, stehen vier mutmaßliche Hochstapler in Arnheim vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die niederländischen Männer, die in Spanien lebten, Anlagenbetrug im großen Stil begangen haben. Aus dem gesamten Land liegen insgesamt 62 Anzeigen gegen die Angeklagten vor.

Geschädigte meldeten sich auch aus Ede und Nimwegen. Am Telefon sollen die Männer ihre Opfer überredet haben, ihr Vermögen in Fonds anzulegen, die hohe Renditen abwerfen sollten. Das ihnen anvertraute Geld sollen die Angeklagten in die eigene Tasche gesteckt haben. Der Prozess wird Mitte Oktober fortgesetzt.

Museum thematisiert niederländische Kolonialgeschichte

Mit neuem Konzept und vollständig renoviert will das Arnheimer Museum Bronbeek im Juli 2022 wiedereröffnen. Das Museum, das die Kolonialgeschichte von Niederländisch-Indien beleuchtet, soll unter anderem eine neue Dauerausstellung erhalten.

Damit die Schau auch jüngere Zielgruppen anspricht, wird sie von zwei renommierten Kreativbüros aus Amsterdam konzipiert. Das Museum, das sich auf einem Landgut aus dem Jahre 1820 befindet, ist seit März geschlossen.

„Quadennoord“ für landesweiten Mühlenpreis nominiert

Insgesamt 350.000 Euro werden für die Renovierung der Wassermühle „Quadenoord“ benötigt, die 1921 aus dem Dienst genommen wurde. 85 Prozent der Summe können aus Spenden und Fördermitteln finanziert werden.

Mit ein bisschen Glück sollen nun weitere 75.000 Euro durch den Gewinn des „Mühlenpreises“ hinzukommen: „Quadenoord“ ist eine von vier nominierten Mühlen, die für den nationalen Wettbewerb nominiert sind. Abgestimmt werden kann auf www.molens.nl/quadenoord/.

Café in Venlo muss wegen Corona-Verstoß schließen

Weil er sich nicht an die Corona-Bestimmungen gehalten hat, darf der Inhaber eines Cafés in Venlo auf der bekannten „Parade“ in der Innenstadt seinen Laden zwei Wochen lang nicht öffnen. Im „De Witte“ sei der verpflichtend eingeführte 1,5-Meter-Abstand nicht eingehalten worden. Außerdem hätten nicht alle Gäste – wie vorgesehen – an Tischen gesessen, erklärte ein Stadtsprecher. Vor der Schließung habe das Café bereits mehrere behördliche Warnungen erhalten.

Offizielles Vereinsbier des Clubs VVV produziert

Fans des Fußballclubs VVV können besonders stilecht auf die neue „Eredivisie“-Saison anstoßen: In der Gaststätte „Klup77“ kann ab sofort das offizielle Vereins-Bier „VVV Blond Yellow Black Army“ bestellt werden. Das „India Pale Ale“ oder IPA-Bier wird auf Initiative des „Klup77“ von einer Brauerei in Blerick produziert. VVV und zwei Fanclubs unterstützen das Projekt. Das „VVV Blond“ gibt es nicht nur frisch vom Fass, sondern auch in Flaschen.

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