NRZ-Chronik

Die NRZ-Chronik: 1959: Mehr als 1500 Boten liefern NRZ aus

Werbeanzeige der NRZ aus den 1950er Jahren

Werbeanzeige der NRZ aus den 1950er Jahren

Foto: NRZ

Essen.  Die NRZ hat 1959 eine führende Position unter den NRW-Tageszeitungen. 1500 Zeitungsboten sorgen dafür, dass die NRZ ausgeliefert wird.

Das Jahr 1959 startet für die NRZ mit einer weiteren technischen Erweiterung. Im Januar werden in den Rotationsmaschinen in Essen weitere Farbwerke eingebaut, die es ermöglichen, in einem Arbeitsgang vierfarbig zu drucken. Zu diesem Zeitpunkt gehört die NRZ zu einer der wenigen deutschen Tageszeitungen, die mehrfarbige Anzeigen drucken können. Darauf ist der Verlag sehr stolz und wirbt offensiv und selbstbewusst um neue Anzeigenkunden.

Als große Brücke zwischen Verbrauchern und Werbenden wird die Zeitung in einer Eigenanzeige dargestellt. Die NRZ bilde mit „Tausenden und aber Tausenden Zeitungen“ eine „lebendige Verbindung zwischen den großen Städten an der Ruhr und dem fruchtbaren Land am Niederrhein.“ Und auch die große Wirkung der Anzeigen wird herausgestellt. Die NRZ gehöre zu den bevorzugten Werbeträgern, verspricht eine NRZ-Anzeige: „Jede Markenfirma schätzt die tiefgreifende, nachwirkende Resonanz der NRZ.“

Viele Boten für viele Abonnenten

Damit die Zeitung inklusive der Werbeanzeigen auch die Leser erreicht, beschäftigt der Verlag im Jahr 1959 rund 1500 Zeitungsboten. Hinzu kommen mehr als 2000 Zeilen- und Pauschalmitarbeiter und 500 Angestellte.

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