In Moers gibt’s eine Lobby für Geflüchtete

Moers.   Als „Lobby für Geflüchtete“ versteht sich der neue Flüchtlingsrat um den Moerser Apotheker Nazeer Rona, Karin Menzel (Bildungsreferentin Kirchenkreis Moers) und Claudia Landes, Lehrerin im Ruhestand. „Wir haben uns über die Flüchtlingsarbeit kennengelernt und möchten uns für die Belange geflüchteter Menschen in Moers einsetzen“, sagt Landes.

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Als „Lobby für Geflüchtete“ versteht sich der neue Flüchtlingsrat um den Moerser Apotheker Nazeer Rona, Karin Menzel (Bildungsreferentin Kirchenkreis Moers) und Claudia Landes, Lehrerin im Ruhestand. „Wir haben uns über die Flüchtlingsarbeit kennengelernt und möchten uns für die Belange geflüchteter Menschen in Moers einsetzen“, sagt Landes.

Wer wissen will, wie die Arbeit des neuen Flüchtlingsrates aussieht, ist zu den monatlichen Treffen willkommen. Start ist am kommenden Donnerstag, 9. November, um 18.30 Uhr im Tersteegenhaus, Haagstraße 11. Am 13. Dezember um 18.30 Uhr trifft sich die Gruppe im Don-Bosco-Heim, Filder Straße 2, und danach jeden vierten Donnerstag im Monat.

Zuviel Arbeit für den Einzelnen

Für Landes, Menzel und Rona ist es selbstverständlich, sich für Flüchtlinge einzusetzen, die nach Moers gekommen sind. Schon seit mehreren Jahren engagieren sie sich für Geflüchtete, ohne jedoch einem der Netzwerke oder dem von der Stadt mit der Koordination von Flüchtlingsfragen beauftragten Bunten Tisch anzugehören. „Irgendwann haben wir dann gemerkt, dass es für uns als einzelne einfach zuviel wurde“, beschreibt Landes, wie der Flüchtlingsrat entstand. Mit allen, die sich in Moers um Geflüchtete kümmern, möchte der Flüchtlingsrat zusammenarbeiten. Landes: „Wir erfahren auch Unterstützung vom alten Flüchtlingsrat aus den 80er Jahren.“

An eine Vereinsgründung ist nicht gedacht. Wer zum Beispiel als Geflüchteter oder Helfer im Flüchtlingsrat mitarbeiten möchte, muss also keine Mitgliedserklärung unterschreiben. Claudia Landes: „Die Stadt tut schon viel für Geflüchtete, aber für viele Menschen ist es gut zu wissen, dass es eine unabhängige Institution gibt, an die sie sich wenden können.“

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