Zoo Krefeld

Nach verheerendem Brand: Affen im Krefelder Zoo erholen sich

Schimpansen-Weibchen Bally liegt in einem Gehege des Krefelder Zoos im Stroh und isst Lauch. Sie hatte das verheerende Feuer im Affenhaus des Zoos an Silvester überlebt.

Schimpansen-Weibchen Bally liegt in einem Gehege des Krefelder Zoos im Stroh und isst Lauch. Sie hatte das verheerende Feuer im Affenhaus des Zoos an Silvester überlebt.

Foto: Zoo Krefeld/dpa

Krefeld.  Nach dem Brand im Affenhaus erholen sich die überlebenden Tiere gut. Sie warten in einem ruhigen Teil des Krefelder Zoos auf ein neues Zuhause.

Die vom Brand im Krefelder Zoo betroffenen Affen erholen sich gut. Das teilte der Zoo Krefeld am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur mit. Affenweibchen Bally knabbert an einer Stange Lauch. Affenmännchen Limbo klopft laut gegen Türen und wedelt mit Ästen herum. Er will damit andere Tiere beeindrucken.

Das Gehege brannte ab

Die Pfleger im Zoo in Krefeld sind sehr froh, dass Limbo sich so verhält. Das zeigt: Dem Schimpansen geht es wieder besser. Denn Limbo und Bally waren an Silvester bei einem Feuer im Zoo leicht verletzt worden. Mehrere andere Affen starben, als ihr Gehege abbrannte.

Jetzt leben die beiden Schimpansen in einem ruhigen Teil des Zoos, wo die Besucher sie nicht sehen können. So sollen sie sich noch erholen. Gleichzeitig wird ein neues Zuhause für die beiden Tiere gesucht. Sie sollen wieder in einer größeren Gruppe mit anderen Schimpansen leben. Bis in Krefeld ein neues Affenhaus gebaut ist, wird es einige Zeit dauern. (dpa)

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