Busunglück

Busunglück auf Madeira: Laschet rechnet mit Opfern aus NRW

Der Straßenabschnitt, an dem der Bus am Mittwoch verunglückt war, ist auf am Donnerstag noch gesperrt.

Der Straßenabschnitt, an dem der Bus am Mittwoch verunglückt war, ist auf am Donnerstag noch gesperrt.

Foto: Andriy Petryna

Funchal/Düsseldorf.  Bei dem Busunfall auf Madeira sind nach Angaben von Ministerpräsident Armin Laschet auch Menschen aus NRW zu Schaden gekommen.

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Unter den Opfern des schweren Busunglücks auf Madeira vermutet die nordrhein-westfälische Landesregierung auch Menschen aus NRW. «Wir müssen davon ausgehen, dass bei diesem schweren Unglück auch Menschen aus Nordrhein-Westfalen zu Schaden gekommen sind», teilte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Donnerstag mit. Die Landesregierung machte zunächst keine Angaben, ob auch Tote unter den Opfern aus NRW sind.

«Unser besonderes Mitgefühl gilt all denen, in deren Familien oder Freundeskreis Opfer zu beklagen sind, oder die noch in Sorge um verletzte Angehörige sind. Sie können sicher sein: Unsere Gedanken und Gebete sind in diesen schweren Stunden bei ihnen, die Menschen in Nordrhein-Westfalen stehen an ihrer Seite», sagte Laschet.

Möglicherweise stammen einige der Opfer aus dem Rhein-Erft-Kreis. Auf der Liste des Busunternehmens stünden Namen von Menschen aus dem Kreis, sagte am Donnerstag eine Polizeisprecherin aus dem Rhein-Erft-Kreis. «Ob sie sich tatsächlich in diesem Bus befunden haben, dazu haben wir noch keine Erkenntnisse.»

29 Menschen starben bei dem Busunglück

Die Informationen seien aus dem Auswärtigen Amt in Berlin gekommen. Zuvor hatte die «Kölnische Rundschau» berichtet.

Bei dem Unfall auf der portugiesischen Urlaubsinsel am Mittwoch starben 29 Menschen. Zahlreiche weitere Menschen wurden verletzt. (dpa)

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