Razzia

Internet-Sprengstoff-Plattform „xplosives.net“ stillgelegt

Symbolbild. Der Server und zahlreiche Datenträger seien beschlagnahmt worden, sagte der Präsident der zuständigen Polizeidirektion Göttingen, Uwe Lührig,

Symbolbild. Der Server und zahlreiche Datenträger seien beschlagnahmt worden, sagte der Präsident der zuständigen Polizeidirektion Göttingen, Uwe Lührig,

Foto: Sina Schuldt / dpa

Düsseldorf/Göttingen.  Die Polizei ist mit einer Razzia gegen Internet-Kriminelle vorgegangen. Auf deren Plattform gab es Anleitungen zur Herstellung von Sprengstoff.

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Die Polizei hat in einem internationalen Großeinsatz mit Durchsuchungen in NRW die frei im Internet zugängliche Sprengstoff-Plattform „xplosives.net“ stillgelegt. Der Server und zahlreiche Datenträger seien beschlagnahmt worden, sagte der Präsident der zuständigen Polizeidirektion Göttingen, Uwe Lührig, am Dienstag. Auf der Plattform seien Anleitungen zum Bau von Kriegswaffen und Bomben sowie zur Herstellung von Sprengstoff zu finden gewesen.

Der Einsatz habe am Dienstagmorgen um 4.30 Uhr in neun Bundesländern sowie in Litauen und Kroatien begonnen. Dabei seien Sprengstoff und Rauschgift sichergestellt worden. Die Durchsuchungen richteten sich gegen 22 deutsche Verdächtige im Alter von 17 bis 55 Jahren. Rund 1000 Einsatzkräfte waren nach Angaben der Polizei Göttingen beteiligt.

Unter anderem eine Durchsuchung in Dorsten

„In mehreren NRW-Städten hat es Durchsuchungen gegeben“, sagte eine Sprecherin des nordrhein-westfälischen Landeskriminalamtes. Nach dpa-Informationen gab es unter anderem eine Durchsuchung in Dorsten. (dpa)

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