Corona in NRW

NRW-Lockerungen: Was Pfingsten erlaubt ist - und was nicht

Lockerungen in NRW: Das ändert sich ab dem Pfingstwochenende

Ab Samstag werden die Corona-Maßnahmen in NRW gelockert. Der Mindestabstand von 1,5 Metern und eine weitgehende Maskenpflicht gelten weiterhin.

Beschreibung anzeigen

Essen.  Die Corona-Regeln in NRW werden ab dem Pfingstwochenende weiter gelockert: Kontaktsport im Freien ist wieder gestattet, Kinos und Theater öffnen.

Nach wochenlanger Corona-Zwangspause in vielen Lebensbereichen treten in Nordrhein-Westfalen immer weitere Lockerungen in Kraft. Zur Eindämmung der Corona-Pandemie gelten aber weiter strenge Hygiene-Auflagen, der Mindestabstand von 1,5 Metern und weitgehend Maskenpflicht. Diese Neuerungen gelten in Nordrhein-Westfalen:

Update: Vom Pfingstwochenende an gibt es nach wochenlanger Corona-Zwangspause wieder mehr Freizeitmöglichkeiten für die Menschen im Land. Wie die NRW-Landesregierung am Mittwochabend bekannt gab, dürfen ab Samstag (30. Mai) zahlreiche Einrichtungen - unter strengen Hygieneregeln - wieder ihre Türen öffnen. Auch mehr Menschen dürfen sich draußen treffen.

  • Kinos, Theater, Oper und Konzerthäuser können wieder öffnen, sofern der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Besuchern gewährleistet ist und es ein Zutrittskonzept gibt. ↓ Mehr zum Thema
  • Die bestehenden Kontaktbeschränkungen werden gelockert, sodass sich eine Gruppe von bis zu zehn Personen im öffentlichen Raum treffen darf. Voraussetzung ist, dass die Rückverfolgbarkeit der am Treffen beteiligten Personen sichergestellt ist. ↓ Mehr zum Thema

  • Personengruppen, die sich im Rahmen der Kontaktbeschränkungen treffen dürfen, wird auch der nicht-kontaktfreie Sport im Freien wieder gestattet. Auch Wettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport im Freien sind unter Einhaltung eines Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts wieder zulässig. Der Sport-, Trainings- und Wettkampfbetrieb mit unvermeidbarem Körperkontakt bleibt untersagt. Bahnen-Schwimmbecken, auch in Hallenbädern, können ihren Betrieb wiederaufnehmen. ↓ Mehr zum Thema
  • Fachmessen und Fachkongresse können mit Schutzkonzepten und beschränkter Besucher- und Teilnehmerzahl wieder stattfinden.
  • Busreisen sind unter den Bedingungen des Infektionsschutzes wieder möglich. Schüler können ihre Sommerferien wieder mit Tagesausflügen, Ferienfreizeiten, Stadtranderholung und Ferienreisen unter Einhaltung der Hygiene- und Schutzvorschriften verbringen. ↓ Mehr zum Thema

Coronavirus in NRW – Die Lockerungen im Überblick

Alle bisherigen Lockerungen haben wir im Folgenden für Sie zusammengestellt Keine Lust zu scrollen? Mit einem Klick auf ein Thema gelangen Sie zum entsprechenden Abschnitt dieses Artikels:


Kontaktbeschränkungen gelten weiter, werden aber gelockert

Bund und Länder haben die coronabedingten Kontaktbeschränkungen in Deutschland grundsätzlich bis zum 29. Juni verlängert. Allerdings einigten sich Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder bei ihrer Schalte am Mittwoch auch auf eine Lockerung. Die Bundesregierung hat zudem in Aussicht gestellt, in Kürze eine Tracking-App zur Verfügung zu stellen.

Darüber hinaus gilt eine Obergrenze für Neuinfektionen: In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage müssen die Lockerungen wieder zurück genommen werden.

Der empfohlene Sicherheitsabstand von mindestens 1,50 Meter zu anderen Menschen soll noch für lange Zeit gelten. Weiter gültig ist die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes beim Einkaufen sowie in Bussen, Bahnen, auf Wochenmärkten, an Haltestellen, Bahnhöfen, in Taxis, Arztpraxen, Post, Bank und Tankstellen. Sie besteht weiterhin.

Lesen Sie im Folgenden, wie es in den verschiedenen Branchen und Bereichen weitergeht und welche Lockerungen wo gelten:

Schulen – so geht es in der Corona-Krise weiter

Am 23. April sind zunächst die Abschlussjahrgänge zurückgekehrt, am Donnerstag, 7. Mai, öffneten die Grundschulen in NRW wieder für Viertklässler. Seit Montag, 11. Mai, gilt in NRW wieder Präsenzunterricht an den Grundschulen und den weiterführenden Schulen. Tageweise rollierend sollen die einzelnen Jahrgänge unterrichtet werden: Am Montag zunächst die Erstklässler, am Dienstag die Zweitklässler und so weiter. Das gleiche System soll für weiterführende Schulen gelten.

„Es wird keinen Unterricht geben, so wie wir ihn kannten. Es wird darum gehen, die Schüler langsam wieder heran zu führen“, sagte NRW-Schulministerin Gebauer. Alle Jahrgangsstufen sollen durch das System bis zu den Sommerferien gleichermaßen beschult werden.

↑ Zurück zur Themenübersicht

Kitas – das sind die nächsten Schritte in der Corona-Krise

Auch die Betreuung in den Kitas soll schrittweise weiter geöffnet werden: Seit Donnerstag, 14. Mai, kehren Vorschulkinder, die einen besonderen Förderbedarf haben, sowie Kinder mit Behinderungen in die Kitas zurück. Ebenfalls seit Donnerstag, 14. Mai, dürfen Kinder ab 2 Jahren wieder bei Tagesmüttern oder -vätern betreut werden. Seit Donnerstag, 28. Mai, dürfen alle Vorschulkinder zumindest tageweise wieder in die Kita. Ab dem 8. Juni sollen alle Kinder in NRW wieder in ihre Kitas und die Tagespflege zurückkehren können - in einem eingeschränkten Regelbetrieb.

↑ Zurück zur Themenübersicht

Alten- und Pflegeheime öffnen vorsichtig – Besuche in Krankenhäusern wieder möglich

Die Besuchsverbote in Alten- und Pflegeheimen wurden pünktlich zum Muttertagswochenende gelockert: Seit Samstag, 9. Mai, dürfen Familienangehörige und Freunde die Heimbewohner wieder unter Auflagen besuchen.

Möglichst außerhalb des Pflegeheims – in Containern, Zelten oder auf Terrassen – dürfen dann höchstens zwei Personen einen Heimbewohner zwei Stunden lang treffen. Außerdem könnten in den Eingangsbereichen „Besuchszimmer“ eingerichtet werden, ebenfalls für bis zu zwei Gäste.

Patienten in nordrhein-westfälischen Kliniken dürfen seit dem 20. Mai unter Einschränkungen wieder Besucher empfangen. Pro Patient ist ein täglicher Besuch von maximal zwei Personen gestattet, teilte die Krankenhausgesellschaft NRW mit. Dabei bezieht sich der Verein auf die aktuellen Corona-Schutzverordnungen, die zuvor vom NRW-Gesundheitsministerium an die Krankenhäuser übermittelt wurden.

Menschen, die ihre Angehörigen besuchen wollen, müssten sich demnach vor dem Besuch auf Symptome einer Corona-Infektion screenen lassen - beispielsweise mit einer Fiebermessung. Abstands- und Hygieneregeln seien ebenfalls strengstens zu beachten. Zudem würden Besuchsregister geführt und es sei den Krankenhäusern gestattet, Zeiträume für die Besucher festzulegen.

↑ Zurück zur Themenübersicht

Gastronomie und Hotels: Diese Corona-Lockerungen greifen

In NRW dürfen Gastronomiebetriebe seit dem 11. Mai unter Auflagen wieder öffnen. Kneipen und Bars bleiben weiterhin geschlossen. An einem Tisch dürfen maximal Gruppen von zehn Personen, Familienmitglieder oder Bewohner zweier Hausstände sitzen. Zwischen den Rückenlehnen zweier Stühle müssen anderthalb Meter liegen. Pflicht ist, den Gästen feste Plätze zuzuweisen und ihre Namen zu registrieren.

Das Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, ist am Sitzplatz aufgehoben. Beim Betreten des Lokals oder beim Gang zur Toilette muss jedoch eine Maske angelegt werden.

In abgetrennten Räumlichkeiten dürfen auch berufliche oder gewerbliche Versammlungen stattfinden, nicht aber gesellige Feiern. Verboten bleiben damit weiterhin Hochzeitspartys - allerdings können sich die Gäste z.B. mit Abstand vor dem Standesamt oder der Kirche versammeln.

Mit Änderung vom 15. Mai dürfen Restaurants nun auch wieder Buffets anbieten. Vor jedem „Gang“ müssen sich die Gäste die Hände desinfizieren und bei der Nutzung eine Mund-Nase-Bedeckung tragen.

Um die Einnahmeausfälle bei Restaurants, Kneipen, Cafés, Hotels etwas zu kompensieren, hat das Bundeskabinett eine Mehrwertsteuersenkung für Speisen von 19 auf sieben Prozent beschlossen. Die Steuersenkung ist zunächst auf ein Jahr befristet und gilt ab 1. Juli. Getränke sind davon ausgenommen.

Hotels, auch kleine Pensionen, empfangen wieder Touristen. Auch die Campingplätze dürfen öffnen Viele von ihnen sind aber längst ausgebucht und verlangen das Einhalten strenger Hygieneregeln. Etwa die Hälfte der Jugendherbergen in NRW geht am Freitag, 29. Mai, wieder an den Start: 16 in Westfalen, neun im Rheinland.

Fachmessen und Fachkongresse können mit Schutzkonzepten und beschränkter Besucher- und Teilnehmerzahl ab dem 30. Mai wieder stattfinden.

In den Sommerferien sind Tagesausflüge, Ferienfreizeiten, Stadtranderholungen und Ferienreisen für Kinder und Jugendliche unter strengen Infektionsschutzregeln zulässig.

↑ Zurück zur Themenübersicht

Einzelhandel: Alle Geschäfte dürfen unter Corona-Auflagen wieder öffnen

Alle Geschäfte dürfen unter Auflagen wieder öffnen dürfen. Als Vorgabe gilt ein Kunde pro zehn Quadratmeter Ladenfläche. Die Umsetzung der Regel muss durch die Einzelhändler sichergestellt werden. Supermärkte behelfen sich beispielsweise damit, die Ausgabe von Einkaufswagen zu regulieren, um so die Zahl der Kunden im Geschäft zu befrenzen.

↑ Zurück zur Themenübersicht

Dienstleistungen: Auch Tattoo- und Piercing-Studios öffnen wieder

Den Friseuren und Fußpflegern ist es bereits seit dem 4. Mai wieder erlaubt, ihre Salons unter strengen Auflagen wieder zu öffnen. Handwerker können schon seit Beginn der Corona-Krise ihrer Tätigkeit weiter nachgehen. Dabei müssen sie die allgemeinen Hygiene- und Infektionsschutzregeln strikt beachten.

Seit Montag, 11. Mai, dürfen auch Betriebe aus dem Bereich der Körperpflege wie Kosmetik-, Waxing- und Nagelstudios sowie Massagepraxen wieder öffnen. Es gelten strenge Hygieneauflagen. Viele Betreiber solcher Studios wurden von der Erlaubnis überrascht: In der aktualisierten Corona-Schutzverordnung jedoch finden sie sich wieder.

Tattoo- und Piercingstudios dürfen seit Mittwoch, 20. Mai, ieder öffnen.

↑ Zurück zur Themenübersicht

Sportvereine, Fitnessstudios und Schwimmbäder

Erfreuliche Nachricht für rund 27 Millionen Menschen, die in Sportvereinen organisiert sind: Unter freiem Himmel ist der Trainingsbetrieb seit Donnerstag, 7. Mai, wieder erlaubt. Dabei muss sichergestellt werden, dass ein Mindestabstand von 1,50 bis 2 Meter unter den Sportlern eingehalten wird. Dusch-, Wasch-, Umkleide-, Gesellschafts- und sonstige Gemeinschaftsräume dürfen nicht genutzt werden.

Fitnessstudios und Sporthallen durften seit Montag, 11. Mai, wieder öffnen – dabei müssen sie die strengen Kontakt- und Hygieneauflagen einhalten.

Seit dem 20. Mai dürfen unter Auflagen auch die Freibäder wieder öffnen. Spaßbäder sind davon ausgenommen. Dafür hat das NRW-Gesundheitsministerium bestimmte Regeln erlassen. Die Gästezahl ist eingeschränkt. Wer Symptome einer Atemwegsinfektion zeigt, darf nicht ins Freibad. Um die Abstandsregel einzuhalten, gelten als Richtwert mindestens zehn Quadratmeter Fläche pro Gast. Die Bäder sollen Kontaktdaten und die Zeitpunkte des Besuchs ihrer Kunden erfassen und vier Wochen lang speichern. Gäste sollten nach Möglichkeit Einzelumkleiden nutzen, in Gruppenumkleiden sollte ein Abstand von 1,5 Metern gewahrt werden. Einen Verleih von Schwimmnudeln oder Tauchringen wird es nicht geben.

Hallenbäder sollen ab dem 30. Mai wieder öffnen können, ebenso Thermen und Wellness-Einrichtungen. Perspektivisch sollen dann auch wieder Sportarten mit Körperkontakt erlaubt sein. Zudem plant die NRW-Landesregierung, sportliche Wettbewerbe zwischen Kindern und Jugendlichen ab dem 30. Mai wieder zu erlauben.

Tanzsport ist wieder möglich, wenn man mit einem festen Partner tanzt und ansonsten 1,5 Meter Abstand zu anderen Paaren hält.

↑ Zurück zur Themenübersicht

Spielplätze, Parks, Botanische Gärten, Zoos und Freizeitparks

Seit Montag, 4. Mai, dürfen Museen und Ausstellungen, Gedenkstätten sowie Weiterbildungseinrichtungen wie Volkshoch- und Musikschulen wieder öffnen. Das gilt auch für Zoos sowie Garten- und Landschaftsparks. Seit Donnerstag, 7. Mai., dürfen in NRW auch Spielplätze wieder öffnen – wenn die Begleitpersonen der Kinder einen Mindestabstand von 1,50 Meter einhalten. Das Picknicken in Parks und anderen öffentlichen Orten ist seit dem 20. Mai, wieder erlaubt, Grillen bleibt dort aber nach wie vor verboten.

Auch Freizeitparks dürfen seit Montag, 11. Mai, wieder öffnen – wenn sie wie etwa Zoos ein Hygienekonzept vorlegen.

↑ Zurück zur Themenübersicht

Theater, Kinos, Konzerte und Gottesdienste

Kinos, Theater, Oper und Konzerthäuser können ab dem 30. Mai wieder öffnen, sofern der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Besuchern gewährleistet ist und es ein Zutrittskonzept gibt. Kino-Betreiber bitten ihre Kunden, Tickets vorab im Onlineshop zu kaufen. Dort werden dann aber nicht alle Sitze buchbar sein. Durch den vorgeschriebenen Abstand von 1,5 Metern müssen mehrere Plätze neben, vor und hinter einem frei bleiben. „Zwischen den Sitzen, die als Zweier-Blöcke online buchbar sind, sind entsprechende Sitzplätze für den geforderten Abstand blockiert und bleiben frei“, betont Cinemaxx-Geschäftsführer Frank Thomsen.

Wenn es bei 1,5 Metern Abstand bleibt, kann ein Saal nach Angaben der Verbände HDF Kino und AG Kino maximal zu 20 oder 25 Prozent ausgelastet werden. Die Mehrzahl der Plätze bleibt leer: „Wenn zwei Plätze belegt sind, müssen 12 frei bleiben“, sagt Christine Berg vom Vorstand HDF Kino.

In Theatern und Kinos darf der Mund-Nasen-Schutz abgenommen werden, sofern sichergestellt ist, dass zwischen den Besuchern ausreichend Abstand herscht.

Snacks wie Popcorn oder Nachos soll es weiter im Kino geben, allerdings wird es an den Verkaufsstellen Hygienevorschriften ähnlich wie in Supermärkten und anderen Geschäften geben. So muss auch in der Schlange oder bei dem Gang zur Toilette ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Ob auch während des Films eine Maske getragen werden muss, ist noch nicht in allen Bundesländern entschieden. Zudem wollen die Betreiber die Filme stärker zeitversetzt zeigen, um den Andrang der Gäste zu entzerren.

Gottesdienste sind bereits seit dem 1.Mai unter strengen Auflagen wieder erlaubt.

Großveranstaltungen sind bis zum 31. August nicht gestattet. Versammlungen sind zugelassen, wenn der Veranstalter dafür garantieren kann, dass die Mindestabstände eingehalten werden. Kleinere Konzerte unter freiem Himmel sind seit Montag, 11. Mai, wieder möglich. Ebenso dürfen in Musikschulen wieder Ensembles mit bis zu sechs Teilnehmern proben.

Trotz der Hoffnung auf weitere Lockerungen für den Theaterbetrieb in der Corona-Krise rechnen auch die Freilichtbühnen in Nordrhein-Westfalen nicht mehr mit einer Wiederaufnahme der Saison in größerem Umfang. „Einen Freilichtsommer wie man ihn gewohnt ist, wird es bei den bestehenden Bedingungen nicht geben. Selbst bei gewaltigen Lockerungen blieben zu viele Probleme für eine reguläre Spielzeit“, sagte Herbert Knecht, Vorsitzender des Verbandes Deutscher Freilichtbühnen Nord und damit zuständig für 18 Amateur-Freilufttheater in Nordrhein-Westfalen.

Zurück zur Themenübersicht

Tourismus

Das Übernachten innerhalb von NRW aus touristischen Zwecken ist seit dem 11. Mai wieder erlaubt. Ferienwohnungen in NRW könnten dann wieder bezogen werden, ebenso öffnen die Campingplätze des Landes wieder.

In den Sommerferien sind Tagesausflüge, Ferienfreizeiten, Stadtranderholungen und Ferienreisen für Kinder und Jugendliche unter strengen Infektionsschutzregeln zulässig.

Seit Montag, 18. Mai, dürfen Hotels in NRW wieder für Touristen öffnen, sofern diese einen Wohnsitz in einem EU-Staat, dem Vereinigten Königreich, der Schweiz, Island, Liechtenstein oder Norwegen haben. Öffnen dürften auch die Jugendherbergen. Nach Angaben des Deutschen Jugendherbergswerks ist aber noch nicht klar, welche Vorgaben des Landes umgesetzt werden müssen. Darum gibt es noch kein Öffnungsdatum.

Ihren Betrieb ebenfalls wieder aufnehmen können Schifffahrtsbetriebe, Rad- und Bootsverleiher. Ein Urlaub in den Niederlanden ist laut Aussage der niederländischen Regierung wieder möglich.

Kinder und Jugendliche dürfen wieder zu Ferienfreizeiten oder in die Stadtranderholung. Ungetrübter Spaß wird das allerdings nicht: „Aktivitäten mit direktem Körperkontakt sollten auf ein Minimum beschränkt werden“, heißt es in den Hygieneregeln. „Bei größeren Gruppen von mehr als 15 Teilnehmenden sind feste Bezugsgruppen zu bilden“ - die dann vom Mindestabstand befreit sind. Treffen sie auf eine andere Gruppe, gilt wieder das Abstandsgebot. „Soweit der Mindestabstand aufgrund räumlicher Verhältnisse oder zwingender programmbedingter Abläufe nicht eingehalten werden kann, ist das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung vorzugeben.“

Fahrgäste von Busreisen müssen sich vor jedem Betreten des Busses die Hände waschen oder desinfizieren. „Auf nicht kontaktfreie Begrüßungsrituale (Händeschütteln etc.) ist zu verzichten.“ Jeder Fahrgast bekommt einen festen Platz. Die Fahrgäste sind beim Ein- und Ausstieg sowie beim Aufstehen verpflichtet, eine Mund-Nase-Maske zu tragen. „Bordtoiletten bleiben außer Betrieb.“ Am Ziel müssen durch das Personal „Kontaktstellen wie z.B. Haltegriffe, Armlehnen und Klapptische desinfiziert oder mit einem Haushaltsreiniger gereinigt“ werden.

↑ Zurück zur Themenübersicht

Bundesliga

Bund und Länder haben die Erlaubnis für eine Wiederaufnahme von Spielen ohne Zuschauer in der Fußball-Bundesliga ab der zweiten Mai-Hälfte erteilt. Die 1. und 2. Bundesliga sind am 16. Mai wieder gestartet.

↑ Zurück zur Themenübersicht

(red mit mko, tobi, dpa)

Leserkommentare (7) Kommentar schreiben