BVB-Fan

Polizei Dortmund beendet Twitter-Streit mit „Kartoffelotto“

Haben wir hier 100 Kilogramm? So viel würde „Kartoffelotto“ aus dem Sauerland stiften, sagt er.

Haben wir hier 100 Kilogramm? So viel würde „Kartoffelotto“ aus dem Sauerland stiften, sagt er.

Foto: Archiv

Westernbödefeld.   Am Ende könnte eine Aktion für den guten Zweck stehen: Bei der Polizei Dortmund und BVB-Fan „Kartoffelotto“ stehen die Zeichen auf Entspannung.

Der Streit zwischen dem Twitter-User „Kartoffelotto“ und der Polizei in Dortmund ist beigelegt.

Wie wir berichteten, hatte der BVB-Fan aus Westernbödefeld die Behörde in Dortmund während eines Spiels im Stadion verbal angegriffen: Er hatte die Polizei auf Twitter einen „lachhaften Haufen“ genannt - daraufhin drohte die Behörde mit einer Strafanzeige und verschickte eine Vorladung wegen des Verdachts der Beleidigung.

Nochmalig Einladung zum Kaffee

Am Mitwochnachmittag setzte die Behörde auf Entspannung: „Hiermit möchten wir mitteilen, dass die Polizei Dortmund keinen Strafantrag bezüglich @erdapfelotto gestellt hat und darauf auch im Weiteren verzichten wird.

Die Einladung zum klärenden Gespräch beim Kaffee besteht übrigens immer noch. Wir würden uns über eine positive Rückmeldung freuen. “

Böhmermann soll auch spenden

Vielleicht treffen sich beide Seiten tatsächlich: „Kartoffelotto“ reagierte humorvoll: „Ich komme vorbei und wir klären das bei nem Kaffee. Zudem bringe ich 100 kg Kartoffeln für ne gemeinnützige Einrichtung mit.“

Möglicherweise endet die Geschichte in einem großen Happy End - denn, wie „Kartoffelotto“ vorschlug, soll die Polizei bitte auch 100 Kilo Kartoffeln stiften, dann brächte auch Satiriker Jan Böhmermann ebenfalls 100 Kilo mit.

„Deal?“, fragte er. Die Antwort steht noch aus...

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