Astronomie

Supermond: Warum der Vollmond besonders groß schien

Supermond über NRW: So eindrucksvoll ging der Vollmond am Dienstagabend über Duisburg auf. Auch in anderen Städten dürfte der Blick gen Himmel lohnen.

Supermond über NRW: So eindrucksvoll ging der Vollmond am Dienstagabend über Duisburg auf. Auch in anderen Städten dürfte der Blick gen Himmel lohnen.

Foto: Marcel Kusch / dpa

Essen.  Klarer Himmel, Vollmond – Bühne frei fürs Himmelsspektakel: Wer in der Nacht zu Mittwoch nach oben blickte, konnte den Supermond leuchten sehen.

Super, dieser Mond: Der Mond hat in der Nacht vom 7. auf den 8. April, also von Dienstag auf Mittwoch, als Vollmond sein Perigäum erreicht. Astronomen verstehen darunter den erdnächsten Punkt seiner Umlaufbahn. Für den menschlichen Betrachter wirkte der Mond deshalb besonders groß.

Dieses Phänomen tritt jedes Jahr mehrmals auf. In den Wintermonaten ist der Mond – wenn er voll ist – relativ nah an der Erde. Der Abstand beträgt nach Angaben von Astronomen dann etwa 360.000 Kilometer, statt sonst rund 400.000 Kilometer. Das liege an der Bahn, auf der der Mond um die Erde kreise: Sie sei nicht genau rund. (dpa)

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