Wetterprognose

Wetter in NRW: Am Wochenende drohen Gewitter und Starkregen

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Der Deutsche Wetterdienst kündigt Gewitter und Starkregen für NRW an. (Symbolbild)

Der Deutsche Wetterdienst kündigt Gewitter und Starkregen für NRW an. (Symbolbild)

Foto: Victoria Jones / dpa

Essen.  Der Juli war ein Monat mit Rekordniederschlägen, im Mittel fielen fast 140 Liter pro Quadratmeter. Auch am Wochenende wird es wieder regnerisch.

Das Wetter in Nordrhein-Westfalen wird in den kommenden Tagen wenig sommerlich. „Das fühlt sich nicht so ganz nach Sommer an“, sagte eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Essen.

Am Wochenende müssen die Menschen in NRW mit Gewitter und Starkregen rechnen. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Freitag mitteilte, sind am Samstag und Sonntag einzelne Gewitter nicht ausgeschlossen. Bereits am Freitag rechnet der DWD im Nordwesten von NRW mit einzelnen Gewittern und stürmischen Böen.

Am Sonntagnachmittag könne örtlich auch Starkregen mit 15 Litern pro Quadratmeter in der Stunde dazukommen. Auch mit starken und stürmischen Böen sei zu rechnen. Laut Vorhersagen sollen die Gewitter und Böen in der Nacht zu Montag wieder abklingen.

Hochwasser in NRW: Rekord-Niederschläge im Juli und kaum Sonne

Im gesamten Monat Juli hat NRW laut Deutschem Wetterdienst (DWD) Rekord-Niederschläge registriert. Nach der ersten Auswertung der rund 2000 Messstationen, fielen in NRW im Juli fast 140 Liter Niederschlag pro Quadratmeter - 58 Liter mehr als im langjährigen Mittel, deutlich mehr als im Bundesschnitt (110) und zweithöchster Wert knapp hinter Bayern. Die Station Wipperfurth-Gardeweg verbuchte am 14. Juli mit 162,4 Litern den deutschlandweit höchsten Tagesniederschlag.

Zugleich schien die Sonne in NRW nur 155 Stunden und damit im bundesweiten Vergleich am kürzesten.

Auch deutschlandweit knapp 40 Prozent mehr Niederschlag

Der starke Regen hatte vor allem in der Erft und Rur verheerende Hochwasser ausgelöst. Die Landesregierung spricht deshalb von der größten Naturkatastrophe, die NRW je durchlitten habe. Wetterexperten sagen schon jetzt über 2021, dass es zu den fünf Jahren mit den meisten Starkregen-Ereignissen zähle, seit das Wetter aufgezeichnet wird.

Auch bundesweit hat es im Juli deutlich mehr geregnet als üblich. In dem Monat fielen deutschlandweit laut DWD im Mittel rund 110 Liter Niederschlag pro Quadratmeter - knapp 40 Prozent mehr als im Schnitt der Referenzperiode 1961 bis 1990. Verglichen mit der Periode 1991 bis 2020 lag das Plus bei fast 25 Prozent. Z

Zur Warnkarte des DWD

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