Wetter

Wetterdienst warnt: Sturmtief Franz fegt über NRW hinweg

Ein Arbeiter sägt Äste an einem umgekippten Baum in Gladbeck.

Ein Arbeiter sägt Äste an einem umgekippten Baum in Gladbeck.

Foto: Joachim Kleine-Büning

Essen.   Starke Windböen und Regen: In NRW bleibt es weiterhin ungemütlich. Sturmtief Franz hatte auch Auswirkungen auf den Bahnverkehr.

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Während in ganz NRW noch die Aufräumarbeiten nach den Sturmtiefs Dragi und Eberhard vom vergangenen Wochenende laufen, fegte im Laufe des Mittwoch bereits ein neues Sturmtief über unsere Region. Franz brachte starke Böen mit bis zu 100 km/h Windgeschwindigkeit, dazu Schauer und Gewitter.

Aufgrund von wetterbedingten Störungen hat die Deutsche Bahn im Ruhrgebiet Teilstrecken im Revier sperren müssen. Reisende mussten zum Teil Verspätungen von bis zu 20 Minuten rechnen.

Bäume müssen an Bahnstrecke gefällt werden

An einem 800 Meter langen Abschnitt zwischen Essen und Bochum mussten Bäume gefällt werden, die wegen des Sturms umstürzen könnten. „Die Gefahr war so groß, dass wir uns entschlossen haben, diese Bäume zu fällen“, sagte ein Sprecher. Sie seien durch Sturm und Nässe in den vergangenen Tagen in Schieflage geraten.

Laut dem Deutschen Wetterdienst war der Wind in der Nacht zu Mittwoch vorübergehend abgeschwächt. Im Verlauf des Tages nahm er wieder an Tempo zu. Im Bergland wurden Windgeschwindigkeiten zwischen 85 bis 100 km/h gemessen, im übrigen Land waren es 75 bis 85 km/h.

Die Deutsche Bahn warnt vor weiteren Wetterauswirkungen: In den kommenden Tagen könnte es immer wieder zu Störungen und Verspätungen kommen.

Nun kommt der Regen

Am morgigen Donnerstag soll es bei Temperaturen zwischen 8 und 11 Grad teilweise zu starken und ergiebigen Regenfällen kommen. Im Bergland sind auch weiterhin Sturmböen möglich.

Am vergangenen Wochenende war Sturmtief Eberhard über NRW gefegt und hat vielerorts schwere Schäden hinterlassen. Dabei wurde eine Person getötet, mindestens 27 Menschen wurden verletzt. In einigen Städten warnen die Behörden davor, die Wälder zu betreten. (mit dpa)

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