Staatsanwaltschaft

Anklage erhoben: Drogenfahrt eines Busfahrers endet vor Baum

Kurz vor dem Ortseingang Lichtenau-Grundsteinheim kam ein Linienbus mit Schulkindern von der Straße ab und kollidierte mit einem Baum. Jetzt erhebt die Staatsanwaltschaft Paderborn Anklage. 

Kurz vor dem Ortseingang Lichtenau-Grundsteinheim kam ein Linienbus mit Schulkindern von der Straße ab und kollidierte mit einem Baum. Jetzt erhebt die Staatsanwaltschaft Paderborn Anklage. 

Foto: Polizei NRW Paderborn

Lichtenau.  Die Staatsanwaltschaft Paderborn hat Anklage gegen einen Busfahrer erhoben. Der Mann fuhr unter Drogen einen Bus mit Schulkindern vor einen Baum.

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Die Staatsanwaltschaft Paderborn hat gegen einen 44 Jahre alten Busfahrer aus dem hessischen Volkmarsen Anklage erhoben. Nach einem Busunfall in Lichtenau im April dieses Jahres wird ihm vorsätzliche Straßenverkehrsgefährdung in Tateinheit mit fahrlässiger Körperverletzung vorgeworfen, wie die Staatsanwaltschaft auf Nachfrage mitteilte.

Drogenfahrt mit Schulkindern endet vor Baum

Anfang April war der Mann als Busfahrer für die Beförderung von Schulkindern in Lichtenau eingesetzt. Zu dieser Zeit stand er nach dem Ergebnis der Ermittlungen unter dem Einfluss von Drogen. Aufgrund dessen und aus Unachtsamkeit kam er in den frühen Morgenstunden auf der Kreisstraße K 13 in Richtung Grundsteinheim von der Straße ab. Der Bus prallte mit der vorderen rechten Fahrzeugecke gegen einen Baum, riss entlang der rechten Seite auf und kam wenige Meter nach der Kollision mit Totalschaden zum Stehen.

Durch den Aufprall wurde ein Großteil der 35 Insassen verletzt und erlitt unter anderem Gehirnerschütterungen, Prellungen, Platzwunden oder Schürfwunden. Zwei Fahrgäste – ein zehn Jahre altes Mädchen und eine 50-jährige Frau – erlitten schwere Verletzungen. Der Sachschaden belief sich auf rund 200.000 Euro, der Bus war nach der Kollision nicht mehr fahrtüchtig.

Die Fahrerlaubnis des Busfahrers ist sichergestellt. Ein Termin für eine Hauptverhandlung steht noch nicht fest.

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