Großeinsatz

Gästen wird schlecht: Großeinsatz bei Kentucky Fried Chicken

Großeinsatz im Gewerbegebiet nahe der A1 bei Kamen.

Großeinsatz im Gewerbegebiet nahe der A1 bei Kamen.

Foto: VN24.NRW

Kamen.   Verdacht auf Lebensmittelvergiftung: In einem Schnellrestaurant nahe der A1 ist Gästen nach dem Verzehr von Hähnchen übel geworden.

Großeinsatz der Polizei und Feuerwehr im Kentucky Fried Chicken in einem Gewerbegebiet nahe der A 1 bei Kamen: Wie Thomas Röwekamp von der Polizei Kamen der Redaktion mitteilte, ist am Dienstag gegen 22:35 Uhr fünf Gästen nach dem Genuss von Hähnchen übel geworden. Ein Gast, so berichtet es Constanze Rauert, Pressesprecherin des Kreises Unna, soll sich in dem Schnellrestaurant übergeben haben. Mehrere Rettungswagen und Notärzte waren im Einsatz. „Einige der Gäste“, sagt Röwekamp , „sind mit dem Verdacht auf eine Lebensmittelvergiftung vorsichtshalber in ein Krankenhaus transportiert worden.“

Polizei stellt Proben sicher

Nach Angaben der betroffenen Personen sollen alle ähnliche Produkte aus dem Angebot zu sich genommen haben. Die Polizei stellte diverse Proben, darunter auch das Frittierfett sicher. Noch in der Nacht wurde die Filiale in Abstimmung mit dem Filialleiter an der Autobahn A1 geschlossen.

Nach ersten Erkenntnissen, so Constanze Rauert, war schlechtes Frittierfett die Ursache für die Übelkeit. „Wir haben Proben an das Chemische- und Veterinäruntersuchungsamt geschickt. Es wird wohl noch bis Mittwoch dauern, bis wir einen 100prozentigen Befund haben.“ Da das Frittierfett entsorgt worden sei und die Fritteuse gereinigt wurde, habe kein Grund mehr vorgelegen, die Fast-Food-Filiale geschlossen zu halten.

Besorgte Bürger

Zuvor hatte sich bereits ein besorgter Bürger, der in der Nähe des Schnellrestaurants wohnt, bei uns gemeldet. Der Mann teilte seine Verwunderung mit, dass die Kentucky-Fried-Chicken-Filiale heute seit 11 Uhr wieder geöffnet habe. „Ich hatte Menschen in weißen Schutzanzügen erwartet, die den Laden genauer unter die Lupe nehmen. Davon war aber weit und breit nichts zu sehen.“ Der Betrieb gehe weiter, als sei nichts geschehen. Er habe sofort das Kreisgesundheitsamt angerufen. „Leider erhielt ich keine Auskunft.“ Die Antwort auf Nachfrage dieser Redaktion: „Die Lebensmittelkontrolleure arbeiten gründlich.“ (red)

Leserkommentare (2) Kommentar schreiben