TIERSCHUTZ

Kaninchen trotz Kälte in einem Karton in Meschede ausgesetzt

Die drei Kaninchen, ausgesetzt in einer Kiste. Jetzt sind sie versorgt.

Die drei Kaninchen, ausgesetzt in einer Kiste. Jetzt sind sie versorgt.

Meschede.   Drei niedliche Kaninchen wurden einfach in einer Kiste ausgesetzt: Das Tierheim in Meschede kümmert sich um diesen gemeinen Fall.

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Temperaturen um den Gefrierpunkt – und dann drei Kaninchen einfach ausgesetzt: Mit einem solchen Fall ist das Tierheim in Meschede zurzeit beschäftigt. Zeugen hatten eine Kiste mit etwas Heu und den niedlichen Vierbeinern zufällig am Nordfriedhof entdeckt.

„Scheinbar ist immer noch nicht allen bewusst, dass das Aussetzen von Tieren eine Straftat ist“, schreibt der Tierschutzverein Hochsauerland dazu. „Die Tiere sind recht dünn, nun sind sie wenigstens ordentlich versorgt, auch wenn derjenige nun Kosten für Impfungen und Kastration dem Tierschutzverein überlassen hat.“

Bei der Witterung kaum überlebt

Nach Ansicht von Tierheimleiterin Birgit Müller hätten die Kaninchen bei der Witterung kaum überlebt. „Sie würden nicht genug Futter finden und wären auch nicht in der Lage gewesen, sich wie ihre wilden Artgenossen einen Unterschlupf zu bauen.“

Inzwischen werden die Kaninchen aufgepäppelt und könnten schon bald ein neues Zuhause finden. Wichtig ist: Die Tiere sollten mindestens zu zweit gehalten werden, und auch der Stall sollte nicht zu klein sein – darauf will das Tierheim unbedingt achten.

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