Südwestfalen

Konkrete Ideen bei Jugendkonferenz „Utopia“

Die 30 Teilnehmer der Jugendkonferenz "Utopia Südwestfalen" trafen sich am Samstag in der Rock-und Popfabrik in Iserlohn-Letmathe.

Die 30 Teilnehmer der Jugendkonferenz "Utopia Südwestfalen" trafen sich am Samstag in der Rock-und Popfabrik in Iserlohn-Letmathe.

Foto: Südwestfalenagentur

Iserlohn.   In Iserlohn trafen sich 30 junge Leute aus Südwestfalen, um Ideen für mehr Attraktivität für die Region zu entwickeln und konkrete schritte zur Umsetzung zu planen - vom Partybus bis zur Vernetzung mit Unternehmen.

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Die Zukunft Südwestfalens wird kaum von einem „Partybus“ abhängen, aber es ist eine der Ideen, die die Region für junge Leute attraktiver machen könnte. Jedenfalls kamen 30 Jugendliche am Samstag bei der Konferenz „Utopia Südwestfalen“ in der Rock- und Popfabrik Iserlohn zu diesem Ergebnis.

Nach der Premiere 2015 fand diese Veranstaltung zum zweiten Mal statt. Junge Südwestfalen im Alter von 17 bis Mitte 20 aus den Kreisen Soest, Olpe, HSK, Siegen-Wittgenstein sowie aus dem Märkischen Kreis kamen auf Einladung der Südwestfalenagentur zusammen, um neue Ideen zu entwickeln und einige ältere konkret werden zu lassen.

Dazu zählt eben der Partybus, der junge Leute in ländlicheren Regionen einsammelt, um sie zu größeren Events zu bringen. „Man muss es jetzt einfach einmal ausprobieren“, sagt Stephanie Arens von der Südwestfalenagentur. Eine zweite Idee, die konkretisiert werden soll, läuft unter dem Titel „Gap-Südwestfalen“. Zwischen Schule und Ausbildung ein Jahr Praktikum in vier verschiedenen Unternehmen der Region, bevor es in eine Ausbildung geht: Das ist der zweite Wunsch der Utopia-Teilnehmer, an dem am Samstag weiter gearbeitet worden ist. Es soll nicht bei Ideen bleiben, „Utopia“ soll ein fester Bestandteil des Angebots der Südwestfalenagentur werden. Und die Aussichten sind gut. „Wir haben beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft einen Förderantrag gestellt und sehr positive Signale aus Berlin bekommen“, sagt Arens. Für 2017 bis 2019 könnte es also eine Förderung für Personal und Sachmittel aus dem Programm „Ländliche Entwicklung“ geben. Das Ministerium „findet unsere Jugendkonferenz so spannend, dass Südwestfalen Modellregion für den Bund werden könnte“, hofft Arens.

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