Eishockey

Darum denkt Rob Daum täglich an die Iserlohn Roosters

Auch im Sommer fokussiert auf die Roosters: Trainer Rob Daum.

Auch im Sommer fokussiert auf die Roosters: Trainer Rob Daum.

Foto: Falk Blesken

Iserlohn.   Rob Daum, Trainer der Iserlohn Roosters aus der DEL, verrät, was er von den bisher getätigten Personalentscheidungen hält.

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Mündlich waren sie sich seit einiger Zeit einig, jetzt ist es verschriftlicht: Dieter Orendorz läuft auch in der kommenden Saison der Deutschen Eishockey Liga für die Iserlohn Roosters auf. Der 25-jährige Verteidiger, ein echtes Eigengewächs, unterschrieb nun seinen neuen Vertrag. „Wenn Rob und Karsten sagen, dass ich mich entwickelt habe, dass ich meinen Job zu ihrer Zufriedenheit zu erledigen weiß, macht mich das froh. Iserlohn ist eine Herzensangelegenheit“, sagt Orendorz mit Blick auf Manager Karsten Mende und Trainer Rob Daum.

Daum weilt aktuell noch in seiner Heimat Kanada, lenkt von dort aber die Geschicke der Iserlohn Roosters entscheidend mit, wie er dieser Zeitung auf Nachfrage verriet.


Herr Daum, wie verbringen Sie die Tage in Ihrer Heimat?
Rob Daum: Ich treibe morgens Sport und arbeite nachmittags. Ich gehe nicht nur mit meiner Frau shoppen oder so, falls Sie das denken. Ich schaue auch sehr viel Hockey – die Spiele der WM, des Memorial Cups und natürlich der Play-offs der NHL gehörten natürlich dazu.


Das hört sich so an, als würden Sie täglich an die Roosters denken. Wie intensiv ist Ihr Kontakt zu Manager Karsten Mende?
Ja, ich denke täglich an die Roosters und über die kommende Saison in der DEL nach. Jeden Tag gibt es etwas für die Vorbereitung oder die Saison zu erledigen. Mit Karsten spreche ich regelmäßig. Heutzutage gibt es ja zig Möglichkeiten dafür.


Hat Karsten Mende Ihnen bislang alle personellen Wünsche erfüllt? Was denken Sie über den aktuellen Kader der Roosters?
Es gibt viele personelle Wechsel in unserer Mannschaft, das ist echt eine Menge Arbeit. Was personell bislang passiert ist, gefällt mir wirklich sehr gut – aber, wie gesagt, es gibt noch eine Menge Arbeit.


Wie sieht diese für Sie in den nächsten Wochen aus?
Wie in den vergangenen Wochen. (schmunzelt) Wir müssen das Team zusammenstellen und die Saison planen – und ich überwache unsere Spieler aus der Ferne, ob sie ihr Sommertraining auch intensiv und wie vorgegeben durchführen.


Wie schauen Sie auf die vergangene Saison und Ihre Arbeit zurück?
Es ist immer schwierig, eine Mannschaft in der Saison zu übernehmen. Insgesamt denke ich, dass sich unser Team weiterentwickelt hat und dass wir am Ende der Saison besser waren als bei meinem Dienstantritt.

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