Silvesterlauf

Wegen Corona: Silvesterlauf fällt zum zweiten Mal aus

Start des Hauptfeldes an der Stadthalle Werl im Jahr 2019. Auch in diesem Jahr wird es solche Bilder vorerst nicht vom Silvesterlauf geben.  

Start des Hauptfeldes an der Stadthalle Werl im Jahr 2019. Auch in diesem Jahr wird es solche Bilder vorerst nicht vom Silvesterlauf geben.  

Foto: Thomas Nitsche

Werl/Soest.  Wegen der anhaltend steigenden Infektionszahlen fällt der Silvesterlauf von Werl nach Soest auch in diesem Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer.

Der Silvesterlauf von Werl nach Soest zieht Jahr für Jahr tausende Sportler und Zuschauer in seinen Bann. Wie der „Soester Anzeiger“ berichtet, wird der Lauf, der als eines der größten Laufevents in der Region gilt, wegen der steigenden Infektionszahlen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie auch in diesem Jahr nicht stattfinden. Wie im vergangenen Jahr bemühen sich die Veranstalter nun um eine coronakonforme Alternative.

Laut dem „Soester Anzeiger“ müssen die Läuferinnen und Läufer aus der Region in diesem Jahr erneut auf einen der großen Höhepunkte im Wettkampf-Kalendar verzichten. Die Entscheidung darüber fiel am vergangenen Wochenende, als das sich das Veranstaltungskommitee dazu entschloss, aufgrund der dramatischen aktuellen Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie den Silvesterlauf wie bereits im Vorjahr abzusagen.

Ingo Schaffranka vom Organisationsteam erläutert diese Entscheidung. „Wir haben eine Verantwortung gegenüber unseren Kunden und Läufern, aber auch gegenüber unseren vielen ehrenamtlichen Helfern, deren Gesundheit wir nicht aufs Spiel setzen dürfen.“ Die aktuellen Infektionszahlen seien zu hoch und würden auch in absehbarer Zeit auch nicht sinken, so Schaffranka weiter. Die Einschränkungen für eine mögliche Durchführung seien zu groß gewesen, um den Lauf im gewohnten Rahmen stattfinden zu lassen.

Virtueller Silvesterlauf mit Riesen-Zuspruch

Damit die Lauffreunde nicht gänzlich auf die für viele zur Tradition gewordenen Veranstaltung verzichten müssen, soll wie im vergangenen Jahr wieder ein virtueller Ersatzlauf organisiert werden. 6500 Läuferinnen und Läufer hatten sich im vergangenen Jahr dazu angemeldet.

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Regionalsport

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben