Sturm

Sturmtief sorgt auch am Montag für Probleme im Verkehr

Aufräumarbeiten in Hagen.

Aufräumarbeiten in Hagen.

Foto: Alex Talash

Hagen.   Nach einem Oberleitungsschaden sind am Morgen viele Züge zwischen Dortmund und Hagen aus gefallen. Bis zu 500 Kilometer Stau auf den Autobahnen.

Der Bahnverkehr ist am Montagmorgen nach Sturmtief „Eberhard“ wieder angelaufen, es gab aber weiter Ausfälle und verspätete Züge. Besonders auf der Strecke zwischen Dortmund und Hagen kam es zu Ausfällen. Ursache war nach Auskunft eines Bahnsprechers eine Oberleitungsstörung in Höhe Dortmund Westfalenhallen. Gegen 10.30 Uhr konnte die Bahn Entwarnung geben.

Weil Sturm „Eberhard“ zahlreiche Bäume auf die Gleise geweht und für einen Stromausfall im wichtigen Stellwerk Essen gesorgt hatte, war der Zugverkehr in NRW am Sonntagnachmittag komplett gestoppt worden. Viele Reisende strandeten an den Bahnhöfen.

Die Lage auf den Straßen

Auf den Autobahnen bildeten sich im Berufsverkehr bis 8 Uhr morgens Staus von rund 500 Kilometern Länge, wie der WDR berichtete. Besonders rund um das Westhofener Kreuz sowie auf der A45 und der A1 im Großraum Hagen stockte der Verkehr.

Auch zahlreiche Straßen sind am Montagmorgen noch gesperrt.

>>> Zur NRW-Stau-Karte

In Nuttlar war am Sonntag ein Autofahrer gestorben, als ein entwurzelter Baum während der Fahrt auf sein Auto fiel. Einsatzkräfte kämpften landesweit bei mehreren tausend Einsätzen mit umgestürzten Bäumen und abgedeckten Hausdächern.

Erneute Sturmwarnung und Schneefall

Für Montag hatte der Deutsche Wetterdienst (DWD) Schnee und Schneeregen voraus gesagt. „Es kann glatt werden auf den Straßen“, sagt die Meteorologin vom Dienst. Bis in tiefere Lagen hinein können Schneematsch oder überfrierende Nässe für rutschige Straßen sorgen.

Von 12 bis 18 Uhr gilt erneut eine Sturmwarnung. Laut DWD sollen die Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 60 bis 85 Stundenkilometern aber nicht so stark wie am Sonntag werden.

>>> Zum Warnlagebericht des DWD

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