Großübung

Übung: Feuerwehr bekämpft Waldbrand auf 20.000 Quadratmetern

Einweisung und Lagebesprechung mit den Führungskräften vor Ort.

Einweisung und Lagebesprechung mit den Führungskräften vor Ort.

Foto: Daniel Schröder / Feuerwehr

Warstein/Möhnesee.  Rund 650 Kräfte haben im Kreis Soest bei einer Großübung einen Waldbrand bekämpft. Das Szenario: An einem Windrad war ein Feuer ausgebrochen.

Ein brennendes Windrad mit Flammen, die auf ein 20.000 Quadratmeter großes Waldstück übergriffen, hat am Samstag 650 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Hilfsorganisationen im Kreis Soest in Atem gehalten. Glücklicherweise handelte es sich zwischen Warstein-Hirschberg und Möhnesee-Völlinghausen nur um ein fiktives Geschehen bei einer Feuerwehr-Großübung.

„Die Konzepte, die für bestimmte Szenarien – zum Beispiel Waldbrände – entwickelt wurden, müssen in der Realität überprüft werden“, begründet Dirk Behrens vom Presseteam der Feuerwehren des Kreises Soest den Sinn und Zweck der Veranstaltung. „Es ging auch darum, das Zusammenspiel der Einheiten zu trainieren.“

Demnach war das Befahren der schmalen Waldwege mit den großen Einsatzfahrzeugen eine besondere Herausforderung für die Einsatzkräfte. Um das Feuer einzudämmen, wurde mit Tanklöschfahrzeugen im Pendelverkehr Löschwasser transportiert. Parallel dazu verlegten Feuerwehrkräfte kilometerlange Schlauchleitungen. 10.000 Liter Wasser pro Minute wurden laut Feuerwehr aus der Möhne in Völlinghausen bis zur

Einsatzstelle gepumpt. Dazu verlegten die Einsatzkräfte eine rund 4500 Meter lange Schlauchleitung. Genutzt wurde dabei nach Angaben von Feuerwehrsprecher Behrens ein sogenanntes „Hochleistungs-Wasserförderungssystem, das große Mengen Wasser über weite Wege leiten kann“.

Der Soester Kreisbrandmeister Thomas Wienecke war am Ende des Tages zufrieden mit der Großübung. Aber: Man habe auch einige Schwachstellen aufdecken können. Die gilt bis zu einem möglich Ernstfall abzustellen. (rh)

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