BIER

Veltins will mit Spezial-Sorten Marktanteile sichern

Malerisch gelegen: Blick auf die Gebäude und Produktionshallen auf dem Werksgelände der Brauerei Veltins  in Meschede-Grevenstein.

Foto: euroluftbild.de/Hans Blossey

Malerisch gelegen: Blick auf die Gebäude und Produktionshallen auf dem Werksgelände der Brauerei Veltins in Meschede-Grevenstein.

Meschede.   Neue Sorte, neues Glück: Die Mescheder Privatbrauerei Veltins bringt ein untergäriges „Grevensteiner Westfälisch Hell“ in den Handel.

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Die Brauerei Veltins in Meschede-Grevenstein setzt ihre Strategie, Marktanteile über Sorten-Spezialitäten zu sichern, fort: Zum Grevensteiner Landbier und Ur-Radler bringt die Privatbrauerei jetzt das Grevensteiner Westfälisch Hell auf den Markt.

„Die Auslieferung hat begonnen“, berichtete Veltinssprecher Ulrich Biene; das Westfälisch Hell sei „in den nächsten Tagen im Handel erhältlich“.

Schwieriger Biermarkt

Veltins setzt dabei auf die Sorten im schwierigen Bierabsatzmarkt, die in den zurückliegenden Jahren noch Wachstumsmöglichkeiten boten: die Spezialitäten-/Land-Biere, alkoholfreie Biere – und das Helle. Letzteres habe 2017 ein Plus von 5,2 Prozent erzielt; daran will Veltins teilhaben.

Helikoptereinsatz über Brauerei

Das Gelände der Brauerei Veltins aus der Luft.
Helikoptereinsatz über Brauerei

Grevensteiner Westfälisch Hell sei leicht naturtrüb, mit heller Strohfarbe, habe „fruchtig-frische Noten und ein feines Malzaroma“; es kommt als Fassbier, in der Steinie-, der 0,33-Liter- und der 0,5-Liter-Flasche auf den Markt.

Grevensteiner trägt erheblichen Anteil bei

Wie schon beim Grevensteiner Landbier, das der Mescheder Brauerei in den vergangenen Jahren einen erheblichen Anteil am jeweils gestiegenen Absatz gebracht hat, geht das Grevensteiner Westfälisch Hell auf eine alte Brau- und Biertradition der Privatbrauerei zurück: Carl Veltins soll das helle Bier „in seinen bayerischen Wanderjahren“ entdeckt und die „damals noch junge Rezeptur“ mit in seine Heimat nach Westfalen gebracht haben.

Bis 1927 sei das Helle bei Veltins schon einmal gebraut worden, bevor sich das Unternehmen - wie andere Brauereien - auf das Pilsener konzentrierte.

Die Privatbrauerei Veltins hat nach eigenen Angaben im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 323 Millionen Euro erzielt und einen Ausstoß von 2,87 Millionen Hektolitern.

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