CDU

Wer soll Parteichef werden? Das sagen CDU’ler aus der Region

dpatopbilder - 25.02.2020, Berlin: Friedrich Merz (CDU), ehemaliger Unions-Fraktionsvorsitzender im Bundestag, steht zu Beginn auf einer Pressekonferenz in der Bundespressekonferenz zu einer möglichen Kandidatur für den CDU-Vorsitz. Foto: Kay Nietfeld/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

dpatopbilder - 25.02.2020, Berlin: Friedrich Merz (CDU), ehemaliger Unions-Fraktionsvorsitzender im Bundestag, steht zu Beginn auf einer Pressekonferenz in der Bundespressekonferenz zu einer möglichen Kandidatur für den CDU-Vorsitz. Foto: Kay Nietfeld/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Foto: Kay Nietfeld / dpa

Hagen.  Wer soll die CDU führe? Wir haben uns in der Region umgehört. Und dabei gibt es durchaus einen Favoriten.

Wer soll die CDU führen: Laschet, Merz oder doch Röttgen? Wie haben uns in der Region umgehört. Fünf Stimmen aus unterschiedlichen Städten mit klaren Antworten.

Mich hat der Umgang der Partei mit Annegret Kramp-Karrenbauer geärgert. Auch die vier jetzt gehandelten Kandidaten waren keine Gentlemen. Am liebsten wäre mir, wenn sich eine Frau bewerben würde.

Annemarie Schüngel, Vorsitzende der Frauen-Union HSK aus Hallenberg-Hesborn

Es darf kein Weiter so in der CDU geben. Armin Laschet, der einen guten Job als Ministerpräsident in NRW macht, steht dafür. Deswegen bin ich für Friedrich Merz. Er ist jemand, der die Partei einigen, der auch den Konservativen wieder eine Heimat geben kann.

Merz, Laschet, Röttgen: Die Kanzlerköpfe der CDU
Merz, Laschet, Röttgen- Die Kanzlerköpfe der CDU

Heinz-Josef Linten, CDU-Fraktionsvorsitzender in Erndtebrück

Ganz klar: Friedrich Merz. In Zeiten drohender Rezession kann sein Draht zur Wirtschaft helfen. Er ist gut vernetzt und bringt alles mit, was einen guten Parteivorsitzenden ausmacht.

Wolfgang Fischer, CDU-Bürgermeister in Olsberg

Ich bevorzuge den Sauerländer. Wir brauchen Merz seiner klaren Sprache wegen. Wir benötigen jemanden, der die CDU mit dem Brennglas zwingt, in die Zukunft zu blicken, der einen Plan hat, von der Rolle Deutschlands in der Welt. Der eindeutig sagt, was mit Blick auf Thüringen und Hamburg in der Partei geht und was nicht.

Nicole Jerusalem, stellvertretende Vorsitzende der CDU Arnsberg

Das Angebot von Armin Laschet und Jens Spahn ist ein gutes Angebot. Sie vereinen verschiedene Strömungen und Sichtweisen der CDU. Sie bringen Regierungserfahrung mit, Führungsqualitäten, neue Ideen. Meine Unterstützung haben sie. Friedrich Merz steht sicher nicht für „Aufbruch und Erneuerung“. Für diese Impulse hatte er genug Zeit und hat lieber von der Seite gestört.

Jan Günther, Landesvorstandsmitglied der „Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft“ (CDA) aus Hagen

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