Ratgeber

Reisekrankheit - Wie Musik und der Blick in die Ferne helfen

Fahle Gesichtsfarbe und Schweißausbrüche des oftmals hinten sitzenden Fahrzeuginsassen sind allerletzte Warnungen vor dem drohenden Ungemach, begleitet von der verbalen Statusmeldung: "Mir ist kotzübel!". Kinder und Jugendliche sind häufiger von Reisekrankheit betroffen als Erwachsene.

Fahle Gesichtsfarbe und Schweißausbrüche des oftmals hinten sitzenden Fahrzeuginsassen sind allerletzte Warnungen vor dem drohenden Ungemach, begleitet von der verbalen Statusmeldung: "Mir ist kotzübel!". Kinder und Jugendliche sind häufiger von Reisekrankheit betroffen als Erwachsene.

Foto: Ford/Ford-Werke GmbH/dpa

Berlin.  Für manche Menschen ist jede Fahrt eine Tortur. Gegen Übelkeit auf Reisen gibt es Medikamente. Es gibt aber auch einfachere Methoden.

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Der Blick in die Ferne hilft gegen Reisekrankheit. Zumindest die Übelkeit lässt sich durch das Fixieren eines weit entfernen Punktes eindämmen, rät die «Neue Apotheken Illustrierte» (Ausgabe 15. Juni 2019). Bücher zu lesen oder Filme auf dem Tablet zu schauen mag dagegen zwar ablenken, verschlimmert die Beschwerden aber eher. Stattdessen können Betroffene zum Beispiel Kopfhörer aufsetzen und Musik hören.

Bei Autofahrten hilft auch eine Pause mit frischer Luft. Flugreisende haben diese Option natürlich nicht. Sie sollten aber zumindest etwas auf und ab gehen, auch ein Platz mit weniger Schwankungen mag hilfreich sein. Der findet sich im Flieger meist weit vorne und am Mittelgang.

Und auch Vorbereitung ist wichtig: Alkohol und Milchprodukte sollten Reisende bei der Gefahr von Übelkeit meiden, der Magen sollten weder ganz voll noch ganz leer sein. Medikamente gegen Reisekrankheit helfen im Notfall in der Regel schnell, machen aber auch müde. Wer nach der Reise noch fit sein muss, weil er zum Beispiel auf einen Mietwagen umsteigt, sollte daher eher verzichten oder zu pflanzlichen Alternativen wie Ingwer greifen. (dpa)

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