Verkehr

Tolle Tage sorgen für großes Staurisiko

Gerade in Süddeutschland erwarten die Automobilclubs am Wochenende ein erhöhtes Staurisiko.

Foto: Marius Becker/ Archiv

Gerade in Süddeutschland erwarten die Automobilclubs am Wochenende ein erhöhtes Staurisiko.

Stuttgart/München.  Der Straßenkarneval wirft seine Schatten voraus. Auch beginnen in vielen Bundesländern die Winterferien. Die Folge am Wochenende: hohe Staugefahr.

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Dies teilen die Verkehrsclubs Auto Club Europa (ACE) und ADAC mit. Denn ab Rosenmontag (12. Februar) beginnen in Bayern, Sachsen, im Saarland und in Teilen Baden-Württembergs die Winterferien. Daher sorgen viele Urlauber vor allem in Süddeutschland in Richtung der Alpen für viel Verkehr und hohe Staugefahr auf den Autobahnen. Die deutschen Mittelgebirge sind für viele Reisende ebenfalls ein beliebtes Ziel.

Auch auf Rückreisestrecken ist viel los

Auch in nördliche Richtung geben die Clubs keine Entwarnung. Hier enden in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen die Winterferien. Dazu stoßen Urlauber aus dem benachbarten Ausland. Vom frühen Freitagnachmittag bis in die Abendstunden gilt das Staurisiko am Freitag als sehr hoch. Mit Staus und stockendem Verkehr rechnen die Autofahrer am Samstag bis hin den Nachmittag hinein vor allem in Richtung der Alpen. Auf den Rückreisestrecken ist ebenfalls viel los.

Rund um die Karnevalshochburgen im Rheinland, Rheinhessen, Baden-Württemberg und Bayern kalkulieren Autofahrer ebenfalls Störungen und teils großräumige Umfahrungen wegen der Umzüge ein.

Großräume Berlin, Rhein-Ruhr, Rhein-Main, Stuttgart und München

Nach Angaben der Clubs kann es am Wochenende rund um die Großräume Berlin, Rhein-Ruhr, Rhein-Main, Stuttgart und München und besonders auf folgenden Strecken in jeweils beiden Richtungen zu Behinderungen oder Staus kommen:

A 1 Hamburg - Bremen - Münster - Dortmund A 2 Berlin - Hannover - Dortmund A 3 Passau - Nürnberg - Würzburg - Frankfurt/Main - Köln A 4 Dresden - Erfurt - Kirchheimer Dreieck A 5 Frankfurt/Main - Karlsruhe - Basel A 6 Mannheim - Heilbronn - Nürnberg A 7 Würzburg - Ulm - Füssen/Reutte A 8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg A 9 Berlin - Nürnberg - München A 10 Berliner Ring A 72 Chemnitz - Hof A 81 Stuttgart - Singen A 93 Inntaldreieck - Kufstein A 95 / B 2 München - Garmisch-Partenkirchen A 96 München - Lindau A 99 Umfahrung München

Skiregionen in Österreich und in der Schweiz

Die Strecken zu und von den Skiregionen in Österreich und in der Schweiz füllen sich ebenfalls. In einigen Bundesländern Österreichs beginnen beziehungsweise enden die Winterferien. Störungen betreffen die Transitrouten das ganze Wochenende über. Das kann sich vor allem am Vormittag und späten Nachmittag bemerkbar machen, teilen die Clubs mit.

Laut ADAC sind in Österreich vor allem folgende Strecken betroffen: die Autobahnen A 1 (West), A 10 (Tauern), A 12 (Inntal), A 13 (Brenner), die Fernpass-Route (B 179) sowie die Tiroler, Salzburger und Vorarlberger Bundesstraßen. Bei der Rückreise von Österreich nach Deutschland sollten sich die Autofahrer laut ACE auf Verkehrskontrollen einstellen.

Für die Schweiz nennt der ADAC als potenzielle Staustrecken vor allem die A 2 (Gotthard-Route), die A 1 (St. Gallen - Zürich - Bern) und die Zufahrtsstraßen in die Skigebiete Graubündens, des Berner Oberlands, des Wallis und der Zentralschweiz. (dpa)

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