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Was der Schalke-Coach  über Hansi Flick sagt, seinen Sechser

Florian Flick im Schatten der Schalker Veltins-Arena.   

Florian Flick im Schatten der Schalker Veltins-Arena.   

Foto: Karsten Rabas / FC Schalke 04

Gelsenkirchen.  „Er ist ein ruhiger Vertreter, der alles aufsaugt und in der Mannschaft sehr beliebt ist“, sagt Trainer Torsten Fröhling über Florian Flick.

Dass die U-23-Fußballer des FC Schalke 04 bislang in der Fußball-Regionalliga ein doch recht gutes Bild abgegeben haben, ist zumindest zum Teil auch sein Verdienst. Florian Flick erledigt seinen Job als einer der beiden Sechser meistens ausgezeichnet.

„Er hat auch mal einen Hänger, aber er ist für sein Alter sehr, sehr stabil“, sagt sein Trainer Torsten Fröhling, der seine Nummer 21 bislang in 13 von 14 Spielen gebracht und nicht einmal ausgewechselt hat. „Er ist lange noch nicht fertig, aber wir sind froh, dass wir ihn haben. Er hat aus der Vorbereitung heraus einen großen Schritt gemacht.“ Der 54-jährige Fußball-Lehrer spricht davon, dass Florian Flick ein ruhiger Vertreter sei, „der alles aufsaugt, akribisch arbeitet und in der Mannschaft sehr beliebt ist“.

Florian Flick: „Auch hier hat sich der Spitzname schnell durchgesetzt“

Florian? Seinen Vornamen hört der 20-Jährige nur relativ selten, sondern meistens den des Trainers des FC Bayern München. Bereits beim SV Waldhof Mannheim war Florian der Hansi. „Auch hier hat sich der Spitzname schnell durchgesetzt, aber damit kann ich leben“, sagt er auf knappenschmiede.de. Es gebe keine Verwandtschaftslinien. Sein Papa heißt Marco (49) und ist ebenfalls ein ehemaliger Waldhof-Bube, der in der Regionalliga einst unter Trainer Uwe Rapolder fünfmal aufgelaufen ist.

Nachdem die vergangene Saison der 3. Liga nach der Unterbrechung wegen der Corona-Pandemie wieder losgegangen war, zählte Florian Flick zum Stammpersonal von Trainer Bernhard Trares, der von 2011 bis 2014 Chefcoach der Schalker U 23 war und seit dem 9. November für den Zweitliga-Tabellenletzten Würzburger Kickers verantwortlich ist.

Den FC Schalke 04 hat Florian Flick in der Bundesliga schon als Kind verfolgt

Zum Ende der vergangenen Saison lief Florian Flicks Vertrag beim SV Waldhof aus, und der Defensivspezialist konnte sich problemlos etwas Neues vorstellen. Schließlich rappelte auch das Telefon, Anruf aus Gelsenkirchen: Schalkes U-23-Scout Manfred Dubski und Teammanager Gerald Asamoah. Florian Flick schmunzelt. „Ich kann mir vorstellen, dass auch mein Coach da die Finger im Spiel hatte“, sagt er. Klar: Manni Dubski und Bernhard Trares kennen sich aus gemeinsamen Tagen.

Und dann? „Als die Frage aufkam, ob ich mir einen Wechsel vorstellen könne, war für mich eigentlich schon alles klar“, antwortet Florian Flick. „Wenige Tage später sind wir nach Gelsenkirchen gereist, und ich habe mir vor Ort alles angesehen. Da war ich mir sicher, wo ich meine nächsten Schritte gehen möchte.“ Der Name FC Schalke 04 klingt halt auch gut und ist eigentlich überall bekannt. „Viele meiner Freunde“, erzählt Florian Flick, dessen Freundin Nicole weiterhin in der Heimat studiert, „sind trotz der Entfernung S04-Fans. In der Bundesliga habe ich den Verein als Kind schon verfolgt.“

Die U 23 von Borussia Dortmund kommt am Samstag ins Parkstadion

Entscheidend für seinen Wechsel war jedoch nicht nur der Name seinen neuen Vereins. „Spielpraxis ist ein wichtiger Aspekt“, sagt Florian Flick, der 2019 sein Abitur gemacht hat und demnächst ein Fernstudium absolvieren möchte (Wirtschaft). „Außerdem sind die Bedingungen auf Schalke perfekt, um mich weiterzuentwickeln.“ Und: „Ich musste mich für diesen Wechsel aus meinem gewohnten Umfeld lösen, um woanders auch alleine klarzukommen.“

Das scheint zu funktionieren. „Mittlerweile habe ich mich gut eingelebt und kann mich auf das Wesentliche konzentrieren“, sagt der Neu-Marler, der bislang im königsblauen U-23-Trikot schon zahlreiche starke Szenen hatte und beim 1:0-Erfolg im Auswärtsspiel gegen Aufsteiger FC Wegberg-Beeck am 16. September sogar für den Last-Minute-Siegtreffer verantwortlich war. Florian Flick, dessen Marktwert transfermarkt. de auf 175.000 Euro beziffert, schmunzelt. „Die größten Raketen waren meine Tore bislang nicht“, sagt er. „Aber es ist natürlich toll, wenn ich mich in der Offensive einschalten kann.“

Vielleicht schon am kommenden Wochenende wieder. Am Samstag (21. November) wartet auf Florian Flick und seine Teamkollegen im Parkstadion das Revierderby gegen das U-23-Team von Borussia Dortmund, das der FC Schalke 04 auf seinem Youtube-Kanal live übertragen wird: youtube.com/s04. Anstoß wird um 13 Uhr sein.

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